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    Die Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam

    Vorstellung des Verlagshauses

    Die Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam (MVD) gibt die "Märkische Allgemeine", Brandenburgs auflagenstärkste Abonnementzeitung, heraus. Das Vertriebsgebiet umfasst rund 14.000 Quadratkilometer, fast die Hälfte des Landes Brandenburg, und entspricht etwa der Fläche des Landes Schleswig-Holstein.

    Es erscheinen täglich (Montag bis Samstag) insgesamt 15 Ausgaben der Märkischen Allgemeinen, wobei die Potsdamer Tageszeitung mit 26.477 Exemplaren die größte verkaufte Auflage hat. Die Druckauflage aller 15 Lokalausgaben betrug im 1. Quartal 2013 (IVW) insgesamt 142.361 Exemplare, die verkaufte Auflage 131.140 Exemplare, davon 121.712 im Abonnement. Die "Märkische Allgemeine" wird im Land Brandenburg täglich von 439.000 (MA 2012) Menschen gelesen und ist damit die reichweitenstärkste Abo-Zeitung in Brandenburg.

    Die MVD betreibt eine der großen Zeitungsdruckereien in den neuen Bundesländern. Ein modernes Druckzentrum mit ca. 12.000 Quadratmetern und insgesamt 84 installierten Druckwerken ist Anfang der 90er Jahre entstanden und 2000 für die F.A.Z.-Produktion modernisiert worden.

    Als einer der größten Arbeitgeber Potsdams bietet die MVD rund 480 Menschen einen Arbeitsplatz, einschließlich der Tochtergesellschaften sind es in ganz Brandenburg über 600 Arbeitsplätze. Hinzu kommen mehr als 2.300 weitere Mitarbeiter bei Dienstleistern wie Werkschutz, Kantine, Speditionen und Zustellagenturen sowie lokale Handelsvertreter. Die MVD bildet in den Berufen Medienkauffrau/-mann Digital und Print, Fachinformatiker und Volontäre aus.

    Das Hauptprodukt der MVD ist die "Märkische Allgemeine" (MAZ), die im Rheinischen Format (350 x 520 mm) erscheint. Daneben werden in Potsdam auch Teilauflagen der "Frankfurter Allgemeine" (F.A.Z.) und der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS) im Nordischen Format (400 x 570 mm) gedruckt.

    Mit den Potsdamer Teilauflagen der F.A.Z. und der FAS werden die Leser in den Bundesländern Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen bedient. Darüber hinaus werden in Potsdam wöchentlich rund 347.900 Exemplare des Anzeigenblattes "WochenSpiegel" (9 Titel) gedruckt.

    Alleinige Gesellschafterin der Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam ist die Brandenburgische Medienbeteiligungs-GmbH, die zur Mediengruppe Madsack gehört. Tochterunternehmen der MVD sind die Wochenspiegel Verlagsgesellschaft mbH Potsdam & Co. KG, die MVD Immobilien und Service GmbH sowie die Havelcom Telemarketing Services GmbH.

    Des Weiteren ist die MVD beteiligt an der Direktvertrieb in Brandenburg GmbH Druckerzeugnisse (DVB) und der Brandenburgische Anzeigenzeitung GmbH (BAZ), die unter anderem den "PreußenSpiegel" für Brandenburg, Potsdam, Rathenow und Nauen herausgibt. In diesen Firmen sind nochmals mehr als 2.700 Menschen beschäftigt.


    Einige Daten aus der MAZ-Chronik

  • 1890: Gründung der "Märkischen Volksstimme" als SPD-Zeitung in Frankfurt/Oder.
  • 1933: Verbot durch das NS-Regime.
  • 18. April 1946: Aus "Volkswille" (KPD) und "Der Märker" (SPD) entsteht in Potsdam eine neue Zeitung mit bekanntem Namen: "Märkische Volksstimme" (SED).
  • 1946-89: Die "Märkische Volksstimme" erscheint als SED-Bezirkszeitung.
  • 1989/90: Wendezeit - die "Meckerstimme" wandelt sich zur freien Stimme Brandenburgs. Sie wird durch die Treuhand zum Verkauf ausgeschrieben.
  • August 1990: Gründung der Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft mbH Potsdam aus den Volkseigenen Betrieben (VEB) "Verlag Märkische Volksstimme" und "Bezirksdruckerei Märkische Volksstimme".
  • 3. Oktober 1990: Umbenennung der "Märkischen Volksstimme" in "Märkische Allgemeine".
  • April 1991: Entscheidung der Treuhand zum Verkauf der MVD GmbH an die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH.
  • 24. Mai 1994: Einweihung des neuen Druckzentrums
  • 27. September 2000: Einweihung eines Erweiterungsbaus der Druckerei und einer neuen Rotationsdruckanlage.
  • 30. Dezember 2011: Übernahme durch die Brandenburgische Medienbeteiligungs-GmbH



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