
Unweit der Potsdamer Allee befindet sich unter alten schattigen Bäumen der Eingang zum Südwestkirchhof Stahnsdorf.
Aufgrund der Vervielfachung der Berliner Bevölkerung ab Mitte des 19. Jahrhunderts reichten die Friedhöfe im Inneren der Stadt für die zahlreichen Beerdigungen nicht mehr aus. So begann man Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Planung eines neuen, zentralen Friedhofes.
Umgesetzt wurde das Konzept Louis Meyers, das einen Waldfriedhof vorsah. Jede beteiligte Kirchengemeinde erhielt dabei einen einzelnen Abschnitt, der jeweils nach ihr benannt wurde. Im Jahr 1909 wurde der 206 ha große Südwestkirchhof inklusive Kapelle zur Nutzung freigegeben. Besitzerin ist bis heute die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Der Südwestkirchhof Stahnsdorf dient als Ruhestätte vieler Persönlichkeiten. Autor Peter Hahn erzählt in einer MAZ-Serie von » Gräbern & Geschichten
Fotos: Daniela Loeßer