Für ein Verbot sogenannter Killerspiele haben sich die deutschen Innenminister bei ihrer turnusmäßigen Konferenz ausgesprochen. Zur gleichen Zeit trafen sich Psychologen und Mediensoziologen auf der Halbinsel Hermannswerder, um über den Zusammenhang von Mediengewalt und aggressivem Verhalten zu diskutieren. In einer Abschlusserklärung postulierten die Wissenschaftler die These, dass interaktive Mediengewalt stärker wirke als passive. Zudem machten Killerspiele wie Ego-Shooter aggressiv und unterdrückten Hilfsbereitschaft und Einfühlungsvermögen, sagten die Teilnehmer am Ende des international besetzten Symposiums. MAZvideo-Reporter Daniel Maile sprach mit der Tagungs-Organisatorin, Barbara Krahé, Psychologin an der Universität Potsdam.