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ulrich030354 | 03.07.2008, 10:43
Am 30. August ist der Weltuntergang
War der Artikel ironisch gemeint? Sollte es Satire sein? Oder meint Herr Braun, was er da schreibt?
Wenn ja, kann man ihm auf dem Gebiet der Elementarteilchenphysik nur völlige Unkenntnis bescheinigen.
Alle von ihm zitierten "Experten" bestätigen dies, was ihn aber nicht daran hindert, sie als verantwortungslose Spinner darzustellen, denen man nicht trauen darf.
Ich glaube, ich sollte mich mal nach einer seriösen Tageszeitung umsehen.
Ulrich Schwendicke
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kwwlange | 03.07.2008, 10:45
Unkenntnis und nassforsches Schreiben
Eine schlimme journalistische Entgleisung, die sich da in der Märkischen Allgemeinen findet (MAZ vom 03. Juli 2008: "TEILCHENPHYSIK: Am 30. August ist der Weltuntergang")...
Durch den Artikel ziehen sich Unkenntnis, Ignoranz und Unsachlichkeit, die von einer Auseinandersetzung mit dem Gegenstand des Artikels eigentlich nichts ahnen lassen. Das Geschriebene strahlt Hass und Ablehnung aus. Physikalischer Sachverstand auf Schulniveau fehlt vollkommen ("röntgenstrahlverseuchtes Gelumpe" - Röntgenstrahlen bestehen aus Photonen, und die bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit, wahrscheinlich meint der Autor Abfälle der Nuklearmedizin, mit denen übrigens sehr sorgfältig umgegangen wird).
Was treibt Herrn Rüdiger Braun, den Lesern solche krausen Verschwörungstheorien zuzumuten? Wollte er auch mal auf den Spuren von Dan Brown ("Illuminati") wandeln? Oder hat er sich gar an Satire versucht? Das wäre freilich gründlich misslungen. Zur Satire gehört ein überlegener Verstand.
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c299792000 | 03.07.2008, 21:26
Wahrlich, Ihre umfassende Unkenntnis beeindruckt mich zutiefst.
Zunächst will ich mich den Verfassern der beiden Nachrichten, welche vor mir verfasst wurden, anschließen!
Es ist schon erstaunlich mit welch unvernünftigen und fast schon lächerlichen Argumenten hier Angst und Zweifel unter der Bevölkerung gesät wird.
An alle Leser möchte ich darum mit Nachdruck Appellieren sich ihres eigenen Verstandes zu bemächtigen.
Zweifel oder Skepsis in gesundem und nachvollziehbarem Maße sind meiner Meinung nach grundsätzlich absolut Konstruktiv zu bewerten.
Was jedoch gerade an, wie ich finde, diesem unseriösen Artikel zu überdenken wäre, ist… …einfach alles!
Aussagen wie, ich zitiere „die Physiker stecken aber wohl alle unter einer Decke“ lassen mit an dieser Stelle des Kommentars nur die Möglichkeit, diesen ohne Worte mit einem unfassbaren Kopfschütteln zu beenden.
Studnitz Marcel
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armin | 04.07.2008, 07:23
LHC
also ich kann dem autor nur zustimmen. Ich habe selbst einen hass auf diese leute die hier denken sie können im namen der wissenschaft alles aufs spiel setzen.
diese leute riskieren lieber unseren planeten als dass sie zugeben dass ein risiko besteht. für mich sind das fanatiker.
die restlichen fachleute reden einfach den wissenschaftlern am cern nach, oder denkt ihr wirklich jeder der euch erzählt dass das nicht gefährlich ist, hat das selbst eingehend überprüft. außerdem kann ich mir gut vorstellen dass einige auch angst um ihren ruf hätten wenn sie sich gegen das cern wenden würden.
es gibt außerdem genauso fachleute, die davor warnen wie zb otto rößler.
außerdem erhoffen sich die am cern ja schwarze mini löcher die angeblich in kürzester zeit durch die hawking strahlung evaporisieren. Diese wurde aber bisher noch nie nachgewiesen und ihre existenz wird von mehreren fachleuten bezweifelt. selbst steven hawking könnte sich irren.
es wird ja auch immer wieder gesagt das wenn die kosmische höhenstrahlung auf die atmosphäre trifft dasselbe passiert wie im LHC. das mag sein doch schießen dort sehr schnelle teilchen auf nahezu unbewegte was den effekt hätte dass das schwarze löchlein falls eines entstehen würde sofort durch die erde fliegt und im All verschwindet. im LHC treffen jedoch teilchen mit gleicher geschwindigkeit aufeinander.
Mal von alledem abgesehen ist finde ich es doch krass dass hier 3milliarden euro für etwas ausgegeben wurden von dem kein normaler mensch einen nutzen hat (oder würde es hier jemandem von euch weiterhelfen zu wissen ob es das higgsboson den nun gibt oder was kurz nach dem bigbang war???
Aber stoppen kann man sie sowieso nicht und von daher kann man nur hoffen
ps :falls nach den ersten kollisionen die welt noch da ist freut euch nicht zu früh den man würde überhaupt nicht merken das man ein S L erzeugt hätte bis man die Jets aus der erde sieht und dann ist es sowas von zu spät.
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jahnbes | 04.07.2008, 08:46
Weltuntergang - was dann?
Bleibt nur eine Frage, liebe MAZ. Muss ich vorher zum 30. August mein MAZ-Abo kündigen, oder erledigt sich das automatisch?
Es wäre mir unangenehm, oben (Himmel) oder unten (Hölle, wahrscheinlicher, da Physiker), Mahnungen zu erhalten. Es würde einen schlechten Eindruck beim jeweiligen Chef hinterlassen. Und das dann ja leider auf Dauer. Oder findet der Weltuntergang auch dort statt? Vielleicht gibt es auch dort einen Teilchenbeschleuniger. Zumindest unten wäre genug Energie da. Und viele Physiker (siehe Artikel). Andererseits, oben, Teilchen, die sich bei Harfenklängen im Kreis bewegen, sind vielleicht nicht gar so garstig.
Ach, "es ist alles durchwebt von Vermutung" (Xenophanes, 500 vor Christus, Mitarbeiter am CERN?)
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jahnbes | 04.07.2008, 09:34
kurz nach dem big bang ...
Kurz nach dem big bang, lieber armin, kurz in kosmologischen Zeiträumen, wurde eine Zeitung namens MAZ gegründet, in der ein "armin", der auch kurz nach dem big bang geboren wurde, eine Antwort auf einen Artikel schrieb.
Ist doch toll, oder?
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begamot | 04.07.2008, 14:10
Seriöse Information
Seriöse Information und weitere Links finden Sie auf der CERN Webseite
http://public.web.cern.ch/Public/en/LHC/Safety-en.html
Th.Naumann
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Siegie | 07.07.2008, 19:58
Am 30. August ist der Weltuntergang
Es steht alles in den Sternen!
Es ist ein Unding und absolut hirnrissig, dass für den weltgrößten Teilchenbeschleuniger Lage Hadron Colliders (kurz LHC) in Genf durch Europäische Organisation für Kernforschung (Cern) (und primär wohl von der EU) fast 6 Milliarden € verballert werden, damit eine erlesene Creme von 2500 Wissenschaftlern aus 85 Ländern ominöse Teilchenphysik betreiben kann, wo vermutlich weniger als Nichts herauskommen wird und der wissenschaftliche Wert dieser experimentellen Forschung gegen Null tendiert. Die durch den LHC-Teilchenbeschleuniger vermeintlich erzeugten schwarzen Löcher wird die Welt wahrhaftig nicht untergehen. Die real existierenden Gefahren eines Weltuntergangsszenariums drohen aus einer ganz anderen Richtung und sind hausgemacht: Nämlich durch den Klimawandel! Wenn diese Geld von rund 6 Milliarden € zur Erforschung der Kernfusion und zum Bau eines Kernfusionsreaktors zur Verfügung gestellt worden wäre, dann wäre ein wesentlicher Beitrag zur Lösung des Weltenergieproblems und zum Beherrschen bzw. Bewältigen des Klimawandels geleistet worden. Ferner könnte mit den 6 Milliarden € ad hoc das Welthungerproblem aus der Welt geschaffen werden. Man kann nur mit dem Kopf schütteln, wie Geld so sinnlos verbraten wird, damit sich einige wenige ein luxuriöses und exzellentes (Forscher-) Leben leisten können.
Man kann sich bei diesen Forschungsprojekten zur experimentellen Teilchenphysik des Eindrucks nicht erwähren, dass es sich dabei um Spinnerei auf höherem Niveau oder gar um Scharlatanerie, ja Astrologie handelt. Ein exzellenter Vertreter dieser Zunft ist der Brite Stephan Hawking der in astronomischen Dimensionen kosmologischen Blödsinn von sich gibt, den keiner verstehen kann, weil eben nicht zu verstehen und unlogisch (siehe Artikel: Schwarze Löcher senden Strahlung aus und verdampfen – mehr Blödsinn gibt es wirklich nicht).
Erkenntnistheoretisch, methodologisch muss wissenschaftliche Forschung immer Nutzen bringen (Utilität: erst
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kwwlange | 09.07.2008, 13:40
Zuschrift von Siegie | 07.07.2008, 19:58
Nun bleiben Sie bitte sachlich. Um Menschen auszubilden, muss die Wissenschaft mit ihrem "Wissen" weiter sein als das Ausbildungsniveau, dazu gehören auch Aspekte der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung und der Geisteswissenschaften - sonst kann man kein Weltbild entwickeln und es entstehen Fachidioten, die beliebig missbraucht werden können.
Und wenn man schon auf den praktischen Nutzen abheben möchte: Das "World Wide Web", das unser aller Leben verändert hat, entstand als Werkzeug für die Elementarteilchenforschung im CERN. Oder vielleicht brauchen auch die Schreiber der ignoranten Zuschriften hier im Forum mal die Hilfe eines Computertomographen - der arbeitet nämlich mit Detektoren (Nachweisgeräten) und bildgebenden Verfahren aus der Teilchenphysik. Und, und, und.
Mal abgesehen von den Arbeitsergebnissen der vielen excellent ausgebildeten Physiker, die ihre Ausbildung in der Teilchenphysik genossen haben und jetzt in der Industrie arbeiten...
Fazit: Dummheit und Ignoranz haben die Menschheit noch nie vorangebracht, Besserwisser auch nicht.
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Siegie | 13.07.2008, 10:01
Es steht alles in den Sternen
Elementarteilchenphysik hat insgesamt Bedeutung
Zuschrift und Antwort von/auf kwklange: Mit meinen obigen Diskussionsbeitrag (Es steht alles in den Sternen) wollte ich nicht die Elementarteilchenphysik insgesamt in Frage stellen. Mir ging es primär um die Relation bzw. Disproportion von Aufwand (6 Mdr. € für den Teilchenbeschleuniger) und Nutzen (erzielbare potentielle Forschungsergebnisse). In einer TV-Phönix-Sendung in den Samstagsnachmittagsstunden des 12. 07. 2008 wurde ein Experimentallabor des Max-Planck-Institutes für Laserforschung und Elementarteilchenphysik bei Regensburg (in Greichten?) vorgestellt. Auf nur wenigen Quadratmetern des Labors wurden mit respektablen Forschungsgeräten (Röntgenlaser) spektakuläre, für jedermann nachvollziehbare und nützliche Forschungsergebnisse erzielt. Es geht also auch ohne großes Brimborium!
Erkenntnistheoretisch, methodologisch muss wissenschaftliche Forschung immer Nutzen bringen (Utilität: erstes Hauptgütekriterium bei der Durchführung von Experimenten und wissenschaftlichen Untersuchungen) und auch relevant sein. Das Erste liegt in jedem Falle für die anzielten teilchenphysikalischen Experimente absolut nicht vor und steht im wahrsten Sinne des Wortes in den Sternen. Ferner müssen die formulierten wissenschaftlichen Fragen und Hypothesen entscheidbar gemacht werden. Und dies ist für die Stringtheorie und die Schwarzen Löcher nicht möglich. Ein wenig zugespitzt und übertrieben formuliert: Was schert der Menschheit die teilchenphysikalischen Prozesse im Milliarden Lichtjahre entfernten, tiefen Kosmos, wo der Menschheit im wahrsten Sinne der Bedeutung das Wasser bis zum Halse steht?
Last but not least: Die alten Griechen waren die größten Denker aller Zeiten- sie haben auf fast allen Gebieten, nur mit der bloßen visuellen Beobachtung und dem Durchdenken des beobachteten Materials im weitesten Sinne der Bedeutung Epochales geleistet. Dies gilt auch für die Atomphysik! Denn sie haben die Stru
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betalis | 02.08.2008, 23:12
der Strahl - verdampft oder wird explosionsartig raus geschossen?
Hallo Siegi, ich habe mich grade hier neu registrieren lasen, nachdem dich diese Seite fand. Denn ich hatte in die Suchzeile eingegeben: "Hawkings Strahlung schießt oder verdampft?"
Ich habe eine andere Theorie, die ich gerade dabei bin, als Theorievorschlag vorzustellen. Bin hierzu in Kontakt mit dem Fraunhofer Institut und der Max-Plank-Gesellschaft getreten. Keine Ahnung was dabei raus kommt.
Was ich gerne wissen möchte:
doch zuvor: Immer wenn ich Hawkings "verdampfen" lese, wird mir ganz anders, und es störte mich so arg, weil ich intuitiv "weiß", sorry, es fühlt sich ja nur so an wie wissen -, dass da etwas anderes aus dem schwarzen Loch heraustretend vor sich gehen "muss". Wie dies ja auch Wissenschaftler aus dem anderen Lager darlegen. Ob denen aus Propagandagründen oder weil sie wirkilch Stuss von sich geben, nicht geglaubt wir, bzw. deren Darlegungen in Erwägung gezogen werden, kann ich nicht wissen. Okey.
Meine Frage an Euch, am besten an jemanden, der mir die Antwort zwar fast ohne Formeln formuliert(ha.) Bin noch ganz am Anfang am Studieren. Frage: Wie lässt es sich quantenmechanisch erklärbar unter einen Hut bringen, dass die einen Wissenschaftler schreiben, aus dem Innern eines schwarzen Loches wird ein Strahl mit Lichgeschwindigkeit heraus geschossen, und andere beschreiben es mit Hawkings "verdampfen". Hört sich meiner Meinung nach sehr sehr widersprüchlich an. Derzeit glaube ich noch, bis ich es widerlegt finde, leise, dass Rösslers Behauptung bezüglich jener von Strahlung vermuteten Strahlung nicht korrekt sei. Ich konnte bis jetzt im Netz nichts Entsprechendes finden. LG betalis