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08.01.2010

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DEBATTE: „Eine Landung auf dem Mond hat niemals stattgefunden“

Der 40. Jahrestag der Mondlandung hat eine rege Diskussion im MAZ-Internetforum angestoßen: Alles nur eine Lüge?

Neil Armstrong setzte am 20. Juli 1969 als erster Mensch einen Fuß auf den Mond – oder vielleicht doch nicht? Haben die US-Astronauten von Apollo 11 tatsächlich auf dem Erdtrabanten aufgesetzt oder ist alles nur eine trickreiche Inszenierung in einem Hollywood-Filmstudio gewesen? Wie kaum ein anderes historisches Ereignis hat die Mondlandung der Fantasie von Verschwörungstheoretikern Flügel verliehen – und das bis heute.

Auch im Forum auf der MAZ-Internetseite läuft die Diskussion auf Hochtouren: Ist die Landung auf dem Mond technisch überhaupt möglich gewesen? Forumsbesucher „Siegie“ ist sich sicher: „Eine Landung auf dem Mond hat niemals stattgefunden!“ Denn: Es hätten 63 Tonnen Raketentreibstoff und sieben weitere Raketen gefehlt, um den Energiebedarf einer solchen Mission zu decken. Forumsbesucher „Kritikus“ stimmt in diese Skepsis ein: Um Geld für „wahnwitzige Rüstungs- und Forschungsprogramme“ zu beschaffen, „musste man dem eigenen Land und der Welt grandiose Erfolge vorgaukeln“.

Tatsächlich sind solche Zweifel an der Mondlandung so alt wie das Ereignis selbst. Schon kurz nachdem die Mondlandefähre „Eagle“ auf dem Trabanten aufgesetzt hatte, begannen erste Verschwörungstheorien die Runde zu machen. „Wir sind niemals auf dem Mond gewesen“, hieß das Buch, mit dem der Amerikaner Bill Kaysing 1976 die Gerüchte so richtig in Schwung brachte. Er behauptete, mit der Mondlandung sei ein „30 Milliarden Dollar-Schwindel“ inszeniert worden und lieferte zugleich die Motive: Die Amerikaner hätten sich im Kalten Krieg eine Niederlage gegenüber den Russen beim Wettlauf im All nicht leisten können – und so in die Trickkiste gegriffen.

Als vermeintliche Beweise für den Betrug führen Skeptiker immer wieder die wehende Fahne an: Nachdem Armstrong und sein Kollege Edwin Aldrin die US-Flagge ins Mondgestein gerammt hätten, habe sie „im Wind geweht“ – dabei gehe auf dem Mond wegen der fehlenden Atmosphäre kein Lüftchen. Gegenargument der Nasa: Die Flagge sei durch die Vibrationen beim Einpflocken in Bewegung geraten. Doch warum sind auf den Aufnahmen keine Sterne zu sehen, fragen die Verschwörungstheoretiker. Kaysing meinte gar im schwarzen Nachthimmel die Rückwand eines Filmstudios im Sperrgebiet „Area 51“ in Nevada zu erkennen. Die Nasa erklärt die fehlenden Sterne mit der kurzen Belichtungszeit: Nur sie ermöglichte scharfe Bilder von den Astronauten.

Schon bald könnte es neue Beweise für die Mondspaziergänge geben. Im Juni hat die Nasa zwei Sonden zum Mond geschickt, mit denen die Oberfläche kartiert werden soll. Skeptiker werden ganz genau hinsehen, ob Spuren der Apollo-Astronauten auf den Bildern zu entdecken sind. (Von Meike Jänike)


Ihre Meinung ist gefragt!

In diesem Forum gibt es 97 Einträge

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» Cohen777 | 06.08.2009, 16:06

Verschwörungstheorien...


Zum 40. Jahrestag der Mondlandung ist es soweit:Die Verschwörungstheorien haben (wieder mal)Hochkonjunktur!

Da wird dann eifrig spekuliert,verdächtigt,gemunkelt und gestritten.Der eine bringt ellenlaaaaange Formel ins Spiel um zu "beweisen" das betrogen wurde.Der andere glaubt an Bluff um seinerzeit abzulenken von anderen Dingen.Der Dritte wiederum stürzt sich auf vermeintliche Beweise wie das Fehlen von Sternen auf den Mondfotos,ohne daran zu denken das sich in privaten Familienalben weltweit wahrscheinlich Millionen Fotos von nächtlichen Spaziergängen unter sternenklarem Nachthimmel befinden auf welchen die vorhandenen Sterne auch nicht zu sehen sind!Aber in Ermangelung anderer sinnvoller Tätigkeiten gibt sich so mancher eben gerne solchen Phantasien hin, genährt durch Kino und TV ("Unternehmen Capricorn","Akte X" etc.).Gipfel der Ironie: Viele der Verschörungfanatiker glauben an Gott-den nachweislich noch niemand gesehen hat- und verleugnen die Mondlandung,die von Millarden gesehen wurde...

Dann gehts meißtens munter weiter:In Loch Ness gibt es ein Monster, im Himalaya wohnt der Yeti,der 11.September ist ein Werk der US-Regierung,AIDS, Crack und Anthrax ebenso.

Am Ende jeder Verschwörungstheorie stehen oft zwei Möglichkeiten:Das Ganze verpufft genauso regelmäßig wie es aufgekommen ist, das ist die gute Lösung.Oder man steigert sich im Wahn hinein bis hin zum Völkermord, wie die Geschichte der Juden im Dritten Reich gezeigt hat.Auch hier hatte es "nur" mit Verschwörungstheorien angefangen...




» Siegie | 17.10.2009, 06:44

5. Epilog - Widerlegung von Apollo durch die Mondsonde LCross!


Am 09. Oktober 2009 vermeldete die Märkische Allgemeine Zeitung, dass die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA an diesem Tage gegen 13.30 Uhr die Absicht hegte, über den Südpol des Mondes 2,3 t schweren Raketenschrott, die Endstufe des Satelliten LCROSS, der im Juli des Jahres auf die Mondumlaufbahn geschickt wurde, „abstürzen“ zu lassen, wobei die Leser den „Absturz“ im Internet „live“ miterleben könnten. Mal abgesehen davon, dass dies verbaler und physikalischer Blödsinn ist, wären für die 2,3 t Raketenschrott, um diesen auf dem Mond landen zu lassen, eine Treibstoffmenge von 2,3 t Dimethylhydrazin und Distickstofftetroxid erforderlich. Denn: Ausgehend von der Formel
vorbit= ve * [ln (ML+MTr): ML] - √ 2 g* 0,16 * Horbit (14)
ist nach Einsetzen der Werte und Umformung
2121 m/s: 3200 m/s ≈ 0,66 = ln (ML+MTr): ML (15)
e0,66 ≈ 2=1 + MTr: 2,3 t (16)
2 ≈ 1 + MTr:2,3t (17)
1 ≈ MTR: 2,3t (18)
MTr= 2,3t (19)
Übrigens: Der Satellit LCROSS (Lunar Crater Observation and Sensing), im Juli dieses Jahres
gestartet, sollte wie Mitte des Jahres vollmundig versprochen, von den Relikten der
Apollomission Fotos vom Mond liefern, um die Apollomission zweifelsfrei fotografisch zu
dokumentieren, damit die Skeptiker, ja Verschwörungstheoretiker von Apollo endgültig zum
Schweigen zu bringen. War wohl nichts - außer Spesen, nichts gewesen!

» Siegie | 17.10.2009, 06:45

4. Auch Lunochod hat niemals stattgefunden!


Ja, und von der Logik des Kalten Krieges her, ist es doch einfach logisch, dass beide Parteien über die Wahrheit des jeweiligen Projektes des anderen geschwiegen haben. Mit anderen Worten: Auch Lunochod (Mondfahrzeug) hat niemals stattgefunden! Ohne physikalisch-mathematische Betrachtungen (die sind analog wie von Apollo) sei hierzu folgendes erwähnt: Der Fernsehschauer konnte damals am Bildschirm mit verfolgen, wie sich Lunochod auf der Mondoberfläche bewegte. Nun die brisante Frage: Wo kam eigentlich die Kamera her und wer sorgte für die Ausleuchtung der Mondoberfläche?
Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

» Siegie | 17.10.2009, 06:46

3. Fazit und Resümee zu Apollo


Apollo konnte nicht stattgefunden haben und es war niemals ein Mensch auf dem Mond, weil
1. Die Treibstoffenergie reichte absolut nicht für die Landung auf dem Erdtrabanten, geschweige denn für den Start der Mondfähre „Eagle“ vom Mond, da insgesamt 63 t fehlten. Wenn ein Supermodernes Triebwerk auf Fluor-Wasserstoffbasis mit maximaler Energieausbeutung damals zur Verfügung gestanden hätte, dann hätte die Landung damals glücken können. Ein Start in den Mondorbit vom Erdtrabanten aus ist allerdings mit einer einstufigen Rakete physikalisch absolut nicht realisierbar! Mit anderen Worten: Die Mondfähre käme nach einer Landung auf dem Mond nicht mehr aus dem „Knick“, um in den Mondorbit mit der erforderlichen Orbitgeschwindigkeit von 1555 m/s zu erreichen. Es wird lediglich eine Geschwindigkeit rund 272 m/s mit der Treibstoffmenge von einer Tonne erzielt. Eine Mondumrundung hätte damals aber durchaus stattgefunden haben können, allerdings unbemannt. Denn:
2. Die Astronauten hätten eine Strahlungsdosis von 74 Sievert ungeschützt abbekommen.
Geht man von einer maximalen Absorptionsrate von 90 Prozent durch die Zelle der
Raumkapsel aus (utopisch), dann wäre die Strahlendosis immer noch tödlich, da die
Astronauten eine Strahlendosis von 7,5 Sievert aufgenommen hätten.
3. Darüber hinaus wurde Apollo schlampig inszeniert, weil nur ein 20 – und 60-Tagesfenster
zu einer etwaigen Mondladung existiert und kein 8-Tageregime, wie angeblich exerziert!
Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

» Siegie | 17.10.2009, 06:47

2.2. Die maximale Steighöhe


Eine letzte Frage harrt noch einer Antwort: Welche maximale Gipfelhöhe würde die
Mondfähre „Eagle“ nach dem Start vom Mond erreichen? Dazu ist folgende Gleichung zu
lösen:
v = ve ln (Mo:ML) – vg. (8)
vg, die Bremsgeschwindigkeit, die aus der Mondgravitation resultiert, nimmt den Wert von
vg= √2gH (9)
an. Damit ergibt sich bei Annahme v = vg
√2gH = ve ln (Mo:ML)- √2gH (10)
Mit der Umform in folgenden Transformationsschritten gilt für H
2 √2gH = ve ln (Mo:ML) und (11)
H = ve2 [(ln Mo:ML)]2 :8*g. (12)
Damit beträgt H
H = 32002* [ln (4,5:3,5) ]2 : (8*1,6) = 10.240.000 m2/s2*0,0676:12,8 m/s2=54,08 km. (13)
Es wird also nur eine Steighöhe H von ca. 54 km erzielt und die Fähre käme nicht in den
Mondorbit von 100 km.
Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

» Siegie | 17.10.2009, 06:48

2. Der etwaige Start der Raumfähre „Eagel“ vom Mond


2.1. Die maximale Brennschlussgeschwindigkeit
Ein Start vom Mond kann ebenfalls niemals stattgefunden haben! Bei „Überlistung“ und Umgehung des Energieerhaltungssatzes und – gesetzes lässt auch hier erkennen, dass die Mondfähre „Eagle“ einfach nicht vom Mond hätte sich lösen können, weil nach der Raketengleichung von Ziolkowsiki nicht eine Endgeschwindigkeit von 1555 m/s erreicht hätte werden können. Denn: Die Leermasse der Mondfähre im Orbit sollte damals 3,5 Tonnen betragen haben, nachdem die Fähre an Apollo andockte. Die Treibstoffmenge betrug nach damaligen Informationen 1 t. Die maximale effektive Ausströmgeschwindigkeit bei Verbrennung von Dimethylhydrazin durch den Oxidator Distickstofftetroxid beträgt 3200 m/s. In diesem Falle hätte man eine maximale Brennschlussgeschwindigkeit von
v= ve *ln (Mo : ML) = 3200 m/s* ln (4,5: 3,5) = 3200 m/s * 0,262 = 838 m/s (5)
Damit liegt diese Brennschlussgeschwindigkeit bedeutend niedriger, wie die Orbitgeschwindigkeit von 1555 m/s um den Mond. Bei der Berechnung der Brennschussgeschwindigkeit der Mondfähre zur etwaigen Erreichung der Orbitgeschwindigkeit um den Erdtrabanten muss allerdings auch noch die Mondbeschleunigung mit berücksichtigt werden! Nun wirkt zweifelsohne die Mondbeschleunigung in entgegengesetzter Richtung des Startvektors, wobei hier das 100 km-Orbit, das erreicht werden muss, in Rechnung gestellt werden muss. Also gilt:

-v = √ 2 g* 0,16 * horbit = √ 2*1,6 * 100.000 m = 566 m/s (6)
Damit reduziert sich die Endgeschwindigkeit der Fähre auf:
v= (838-566)m/s= 272 m/s (7)
Mit anderen Worten: Der „Adler“ könnte einfach nicht vom Mond abheben!
Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

» Siegie | 17.10.2009, 06:49

1. Die mathematisch-physikalische Widerlegung des Mondabstieges von Apollo


Zur Widerlegung von Apollo kann ein ganz einfacher und eleganter Beweis geführt
werden; nämlich die Berechnung der Bewegungsgleichung, die da lautet:
vo + vg - vr ≤ 0 (1)
Wobei vorbit = 1555 m/s die Orbitgeschwindigkeit der Mondfähre in 100 km über der
Mondoberfläche, vg die durch die Mondgravitation bzw. Mondbeschleunigung (ein Sechstel
der Erdbeschleunigung) nach Zurücklegung der 100 km aus der Orbithöhe bis zur
Mondoberfläche resultierende Zusatzgeschwindigkeit und vr die maximale Bremsge-
schwindigkeit des Raketentriebwerkes der Mondfähre darstellen. Vg beträgt:

vg = √2g *h =√ 2*1,6 m/s2* 100.000 m = 566 m/s. (2)
Und vr nimmt den Wert von:
vr= ve *ln (Mo: Ml) = 3200 m/s ln (14:7) ≈ 3200 m/s * 0,69 ≈ 2200m/s an, (3)
wobei 3200 m/s die effektive Ausströmgeschwindigkeit bei Verbrennung von
Dimethylhydrazin durch den Oxidator Distickstofftetroxid darstellt.
Damit ergibt sich die Ungleichung:
1555 m/s+ 566 m/s- 2200 m/s = - 79 m/s (4)
Somit fehlte faktisch das Energieäquivalent für 79 m/s. Mit anderen Worten: Eine
Mondladung kann hiernach niemals stattgefunden haben.
Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

» Siegie | 17.10.2009, 06:50

Ende der Verschwörungstheorien! Denn die NASA hat sich selbst widerlegt!


Negierung von Apollo mit der Raketengleichung unter Berücksichtigung der
Mondgravitation und der Ergebnisse der neuesten Mondmission des
Beobachtungssatelliten LCROSS der NASA

0. Prolog

Kritiker warfen dem Autor vor, die Schwerkraft bei der Berechnung der Energiebilanz zu Apollo nicht mit berücksichtigt zu haben. Mit der Berücksichtigung der Schwerkraft des Mondes gestaltet sich die Energiebilanz noch fataler zu Ungunsten des Apolloprojektes, weil bei der Landung von Apollo die zusätzlich resultierende Geschwindigkeit aus der Mondgravitation durch eine zusätzliche Treibstoffmenge kompensiert werden müsste (die beiden Vektoren der kinetischen und potentiellen Energie von Apollo im Orbit addieren sich faktisch). Beim etwaigen Start vom Mond verhält es sich analog – es wird eine zusätzliche Energie erforderlich. Ein Kritiker überzeugte die Energiebilanz überhaupt nicht und er brachte den Impulserhaltungssatz mit ins Spiel. Dieser geistige Impuls und diese Anregung führten über den Impulserhaltungssatz zur Raketengleichung, wobei ebenfalls hiermit eine Negierung von Apollo erfolgen konnte. Der Beobachtungssatellit LCROSS, im Juli des Jahres in die Mondumlaufbahn geschlossen, führte quasi auch zur Negierung von Apollo. Nachstehend sollen die differenzierten Erkenntnisse hierzu eine Reflexion erfahren.
Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen



» Cohen777 | 23.10.2009, 12:18

Theorie und Praxis...


Die Landung bzw. Landungen auf dem Mond waren und sind auch heute noch als hervorragende technische und menschliche Leistungen anzusehen. Aber wie immer gibt es Leute die nicht über Ihren eigenen Horizont hinausdenken können oder wollen, die an allem zweifeln was über das normale Maß an Vorstellbarem hinausgeht. Zum Glück aber gibt es immer wieder Menschen die diese Grenzen sprengen und Dinge wagen die bis dahin unvorstellbar waren. Das sind die Menschen durch den der technische Fortschritt erst möglich wird. Kleingeister, die diese Leistungen anzweifeln und negieren gab es immer und wird es auch immer wieder geben.

Das Ganze erinnert mich an Christopher Kolumbus. Als er 1492 durch seine mit der Mondlandung durchaus vergleichbare Tat zu Ruhm und Ehren kam, rief er dadurch sofort die üblichen Verschwörungstheoretiker auf den Plan. “Die Entdeckung Amerikas kann niemals stattgefunden haben, denn die Erde sei ja eine Scheibe, man würde unweigerlich runterfallen wenn man an den Rand segelt“ war ein Hauptargument dieser Leute zu damaliger Zeit. Ob damals auch Formel und Berechnungen als „Beweis“ aufgeführt wurden entzieht sich meiner Kenntnis, ist aber wahrscheinlich. Und das zu einem Zeitpunkt, in der die Kugelgestalt der Erde längst bewiesen war und auch allgemein anerkannt wurde.

Verschwörungstheoretiker kann man mit Logik nicht beikommen. Sie wollen glauben was sie glauben wollen. Aber selbst hier kann man noch Unterschiede erkennen. Als durchaus clever sind zum einem die Leute zu bezeichnen die Ihre Theorien aufstellen um daraus Kapital zu schlagen. So wie 1974 der US-Autor Bill Kaysing mit seinem Buch „We Never Went To The Moon: America's Thirty Billion Dollar Swindle“. Zum anderen gibt es jedoch Leute die wirklich an die Behauptungen glauben die Kaysing darstellt.

Letztendlich brauchen beide Gruppen sich gegenseitig um existieren zu können. Der Fortschritt indes braucht sie nicht.

» Siegie | 06.11.2009, 17:08

Korrektur und Revision - eine unbemannte Mondmission ist durchaus möglich!


Sehr geehrter Herr Cohen 777,eine
Recherche ergab, dass sich der Autor aufgrund des technischen Fortschrittes unbedingt korrigie-ren und revidieren muss! Eine unbemannte Mondmission mit einer Landung auf dem Mond und mit einem Start vom Mond ist aus heutiger Sicht derzeit technisch und technologisch gesehen durchaus möglich. Dies hängt mit dem Fortschritt bei der Entwicklung von Raketentreibstoffen zusammen. So erzielt man aufgrund der Verwendung von metallischen Katalysatoren, die beispielsweise dem Raketentreibstoff-mix Hydrazin/unsymmetrisches Dimethylhydrazin (50:50) (Brennstoff) und Distickstoff-tetroxid (Oxidator) beigefügt sind, effektive Ausströmgeschwindigkeiten von über 3000 m/s. Im Schulbuch des Rheinland-Pfälzischen Bildungsministeriums „Mathe hilft (fast) immer!“ (2009, Seite 57) wurde für die Ariane 5 eine effektive Ausströmgeschwindigkeit mit ve= 3200 m/s angegeben. Dies war allerdings 1969 nicht der Fall gewesen! Damit konnte Apollo 11 im Sommer 1969 (noch) nicht realisiert werden!, weil die effektive Ausströmgeschwindigkeit damals lediglich 2600 m/s betrug (siehe Wolff, W.: „Raketen und Raketenballistik“ Deutscher Militärverlag, Berlin). Insofern muss sich der Autor revidieren: Eine unbemannte Mondmission mit einer Mondlandung und einem Start vom Mond könnte momentan technisch realisierbar sein. Unbemannt daher, weil die Strahlenbelastung bei nur 8 Tagen Flugzeit 840 Sievert ohne Schutzmaßnahmen betragen würde. Bei einer Absorptionsrate von 90 Prozent beträgt die Strahlenexposition immer noch 84 Sievert. Bei 10 Sievert ist man auf der Stelle tot. Und dann gibt es nur zwei realistische Zeitfenster: das 20 Tage- und das 60 Tagezeitfenster, welches unbedingt präferiert werden muss, da sich hier eine Bahn ergibt, die ca. 3400 km am Mond vorbeiführt. Ob sich der ökonomische Aufwand für eine Mondmission allerdings lohnt, sei einmal dahingestellt. Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

» Viktor28 | 08.11.2009, 06:53

Mond


Es nützt dem Menschen nichts, den Mond zu gewinnen, wenn er dabei die Erde verliert.

» Bajun | 09.11.2009, 11:05

Mondlandung


Ich bin kein Physiker, aber eines ist gewiß - die Russen waren und sind keine Idioten. Hätten sie - die damals ebenfalls zum Sprung auf den Mond ansetzten - auch nur den kleinsten Anhaltspunkt dafür gefunden, dass die Amerikaner das Ganze inszenierten, dann wär's aber losgegangen. So leicht hätte sich das Imperium des russsischen Bärchens den ultimativen Prestige-Sieg des Kalten Krieges nicht aus der Hand nehmen lassen. Ganz gewiß nicht! Und alles was hier nach vierzig Jahren argumentiert und gegenargumentiert wird, das haben die Russen im Sternenstädtchen vor vierzig Jahren mit Sicherheit auch schon penibel durchgekaut. Ach, hätten sie dem verfluchten Klassenfeind doch nur diese Blamage bereiten können! Konnten sie aber offensichtlich nicht. Das spricht m. E. am dringlichsten für eine erfolgte Mondlandung der Amerikaner - von den Laser-Respondern zur Abstandsmessung Erde-Mond und dem mitgebrachten Mondgestein einmal abgesehen. Aber ihr werdet demnächst Stars- und Stripes schon noch finden, lustig im Mondwind flatternd, ihr Zweifler!

» Siegie | 08.01.2010, 17:05

11. Quellenverzeichnis


ddp/AP(2009): Spektakuläres Mondexperiment der NASA, in: Märkische Allgemeine vom 09. und 10./11.10.2009, Seite 12, Märkische Verlags- und Druckgesellschaft mbH, Potsdam
http://www.wikipedia.org/wiki/Effective_exhaust_velocity#Specific_impulse_as_a_speed_.28effective_exhaust_velocity.29, vom 26.10.2009 (letzte Aktualisierung)
http://history.nasa.grow/SP-4029/Apollo_18-37_Selected_Mission_Weights.htm,vom 16.10.2009 (letzte Aktualisierung)
http://www.wikipedia.org/wiki/lunar_module#lunar_module_specifications, vom 29. 10.2009
Fries, Dietmar, Lapport, G., Simon, A., Wiederstein, Georg (2004): „Mathe hilft (fast) immer!“, Schulbuch des Rheinland-Pfälzischen Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend, Rheinische Druckerei, Worms, 2004, Seite 57
Leitenberg, B. (2009): Web-Dokument „Raketentreibstoffe Teil II“ vom 01.11.2009
Lindner, H.(1966): Lehrbuch der Physik für Techniker und Ingenieure, Band I bis III, VEB Fachbuchverlag Leipzig
Sternfeld, A.(1959): Künstliche Erdsatteliten, B*G * TEUBER VERLAGSGESELLSCHAFT * LEIPZIG
Unbekanntes Autorenkollektiv(1961): Theorie der Flugzeugtriebwerke, Deutscher Militärverlag, Berlin
Willigert, Raatschen, Friedrich (2009): Wie leben Astronauten im Weltall?; EADS Space Transportation, Space Infrastructure, Friedrichshafen, Seite 34
Wolff , W. (1966): Raketen und Raketenballistik, Deutscher Militärverlag, Berlin
www.wikipedia.de: Kosmische Strahlung, 2009
www.wikipedia.de: Van-Allen-Gürtel, 2009

» Siegie | 08.01.2010, 17:06

Machbarkeitsskizze zu einem Mondprojekt


Bei dieser Brennschlussgeschwindigkeit spielt die Geschwindigkeitsreduktion durch die Mondgravitation kaum noch eine Rolle, weil der Orbit des Mondes in jedem Falle erreicht wird.
Problematisch ist allerdings eine Stabilisierung der Fähre auf den ersten kritischen Metern beim Abheben von der Mondoberfläche, wenn man in diesem Zusammenhang an den immensen Aufwand des Starts von Raketen von der Erdoberfläche denkt.
(***) Blei besitzt einen linearen Schwächungskoeffizienten von 0,5 – cm. Für ein 14-tägiges Raumfahrtintermezzo zum Mond und zurück müsste die Bleipanzerung der Raumkapsel eine Stärke von
d=[ln (Io :I)]:µ = [ln (842*14: (0,02*8*365]:0,5-cm = (ln 201,85):0,5-cm ≈5,3:0,5 -cm ≈
10,6 cm ≈11 cm
besitzen. Das Gewicht der zylinderförmigen Raumkapsel würde sich dann auf rund
[(d12-d22)*π * H :3+ (2*d12*. h * π)]*ς :4 = [(2,94² m² - 2,83²m²)*3,14*2,94m: 3
+(2*2,94²m²*0,11 m*3,14)]* 11,34 t/m³:4= (1,954 m³ + 5,97 m³)*11,34 t/m³ :4 =
7,824 * 11,34 t: 4 ≈ 22,5 t
belaufen. Einfach utopisch – damit wäre wohl nie eine bemannte Mondmission möglich.
(****) Und für einen Marsflug, beispielsweise von einem Jahr wäre eine Bleipanzerung von
d=[ln (Io :I)]:µ = [ln 842* 365 : (0,02*8)] : 0,5 -cm= (ln 1.920.812) : 0,5 -cm ≈
14,5 *2 cm ≈ 29 cm
nötig. Die Raumkapsel würde dann eine Masse von rund
[ (2,94² m² - 2,65²m²)*3,14*2,94m: 3 +(2*2,94²m²*0,29 m*3,14) ]* 11,34 t/m³:4= (5 m³
+ 15,7 m³)*11,34 t/m³ :4 = 20,7 * 11,34 t: 4 ≈ 58 t
besitzen. Wie diese monströse Apparatur für eine bemannte Raumfahrt in die Marsumlaufbahn geschossen werden soll, bleibt mehr als rätselhaft, zumal man in einer Kommandokapsel von dieser Dimensionierung wohl kaum zu Zweit ein Jahr lang auf engsten Raum leben kann.

» Siegie | 08.01.2010, 17:07

10. Kurze Machbarkeitsskizze zu einem Mondprojekt


Auch in ferner Zukunft wird man kaum Materialien entwickeln können, die extrem hohe Absorptionseigenschaften für die kosmische Strahlung, insbesondere gegen das Protonenbombardement besitzen. Die eine Alternative: Ein gigantisches Magnetfeld wird um die Raumkapsel installiert! Der Aufwand dazu wäre allerdings bombastisch und damit unrealistisch, ja utopisch! Oder die andere Alternative: Es werden in ferner Zukunft „Raumschlachtschiffe“ à la Enterprise mit rund 0,11 m (***) Bleipanzerung entwickelt, um dem Mond und anderen Planeten eine Stippvisite abzustatten – dies ist genau so unrealistisch, da die Masse der Raumkapseln sich dann auf fast 22,5 t bzw. 58 t belaufen würde (siehe *** und ****). So wird wohl dem Menschen die bemannte Raumfahrt außerhalb der schützenden Magnetosphäre im erdnahen Raum für immer verschlossen bleiben (****).
Nun zu einer unbemannten Mondmission: Eine Umkreisung des Mondes stellt absolut kein Problem dar! Auch eine Landung auf dem Mond ist gegenwärtig, wie mit der Formel (32) unter Beweis gestellt, unproblematisch (siehe auch Formel 44), da die modernen Raketentreibstoffe, wie auch die drei Komponenten Hydrazin/asymmetrisches Dimethylhydrazin und Distickstofftetroxid dies zulassen. Denn:
vB= 3200m/s * ln (33.400 lbs : 16.150 lbs)= 3200 m/s*0,7266 ≈ 2325,2 m/s. (114)
Bei Subtraktion des Geschwindigkeitsbetrages, der aus der Mondgravitation resultiert, erhält man
2325,2 m/s -571,8 m/s = 1753,4 m/s. (115)
Auch der Start vom Mond stellt in der Gegenwart prinzipiell kein Problem dar! Es muss nur das Startgewicht Mo2 zu Gunsten der Treibstoffmenge abgerüstet werden. Angenommen, das Startgewicht Mo2 beträgt 4,5 t und die Leemasse ML2 wird auf 1,5 t abgerüstet, dann ergäbe sich eine Brennschlussgeschwindigkeit von
vB=3200 m/s* ln 4,5 :1,5 = 3200 m/s* ln 3= 3200 m/s*1,0986 ≈ 3515,6 m/s. (116)

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