GERMENDORF - Besucher des Tier- und Freizeitparks in Germendorf dürften sich die Augen reiben. Geht es nach den Plänen von Parkbesitzer Horst Eichholz, sollen schon bald gigantische Dinosaurier den Park bevölkern. Bereits im August ziehen Neandertaler, Säbelzahntiger und Wollhaarmammuts in das Gelände neben dem Wirtschaftshaus ein. Sie bilden den ersten Bauabschnitt des paläontologischen Schaugartens, den Eichholz in Germendorf aufbauen will.
„Wir wären der einzige Schaugarten dieser Art im Umkreis von Berlin“, sagte der 76-Jährige gestern der MAZ. „Das Ganze soll ein grünes Klassenzimmer werden.“ Dafür sei ein Ausstellungsgebäude mit zwei Vortragsräumen für Kinder und Schüler vorgesehen.
Zwischen drei und vier Millionen Euro möchte Eichholz investieren. Allein 1,2 Millionen kosten die aus glasfaserverstärktem Polyester gefertigten Dinosaurier-Modelle, die sich Eichholz bei der niedersächsischen Firma Bernd Wolter Design bestellen möchte. Trotz der hohen Anschaffungskosten – allein der zwölf Meter große und 23 Meter lange Brachiosaurus kostet demnach 69 000 Euro – hat Eichholz schon einen Vorteil ausgemacht: „Sie fressen und misten nicht.“
Eichholz hatte sich bei der Kommune und dem Land um öffentliche Gelder beworben, bisher aber noch keine Zusage erhalten. Er plant das Projekt aus eigenen Mitteln zu finanzieren – hofft allerdings noch auf private Sponsoren und eine Kreditzusage durch die Bank.
Von dem Saurier-Park verspricht sich der ehemalige Germendorfer Bürgermeister stabile Besucherzahlen für seinen Tier- und Freizeitpark. Der Eintrittspreis soll gleich bleiben, zusätzliche Arbeitsplätze würden nicht entstehen.
Ausgestellt werden die Saurier neben dem Wirtschaftsgebäude des Parks. Seit April wurde das zwölf Hektar große Gelände renaturiert und mit teilweise bis zu acht Meter hohen Hügeln aufgeschüttet. „Die Viecher haben eben auf Hügeln gelebt“, sagt Eichholz. (Von Sebastian Meyer)
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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