FRIESACK - .
Der Friesacker Sportplatz wurde neu eingezäunt. Und das schneller, als geplant. „Die Jugendlichen haben außerordentlich motiviert gearbeitet“, erklärt Manuela Fielitz vom Überbetrieblichen Ausbildungszentrum (ÜAZ) Brandenburg/Havel-Friesack. Sie koordiniert und betreut das Projekt „JumPer Base“ des Integrations- und Leistungszentrums (ILZ) Havelland, an dem das ÜAZ in der Fliederstadt zum zweiten Mal beteiligt ist.
Seit Januar 2009 sollen zehn arbeitslosen Erwachsenen, die alle nicht älter als 24 sind, neue Perspektiven aufgezeigt werden. „In verschiedenen Phasen lernen sie wieder einen geregelten Tagesablauf kennen und können sich unter fachkundiger Anleitung in unterschiedlichen Berufsrichtungen ausprobieren“, sagt Iris Vogt, Leiterin des ÜAZ. Im Mittelpunkt steht ein gemeinnütziges Vorhaben, dieses Mal der Sportplatz-Zaun. Die Materialkosten dafür trägt das Amt Friesack.
„Wir haben uns schon etwas Neues überlegt. Ein Teil der Freilichtbühne im Ort muss auch dringend eingegrenzt werden. Wir erkundigen uns aber zunächst, wie teuer das werden würde“, erklärt Amtsdirektor Christian Pust.
Karin Suschovk ist begeistert von „JumPer Base“. Das sei viel besser, als zu Hause herumzusitzen, betont die 20-jährige Teilnehmerin. Genau wie ihre Mitstreiterin Jenny Zimmermann erhält sie im Rahmen des Projektes sogar zusätzlichen Unterricht. Denn immerhin wollen beide so schnell es geht einen Arbeitsplatz finden. (Von Susanne Grimm)