Suche der Märkischen Allgemeinen:

Suchbegriff eingeben und abschicken
Auswahl der Suchkategorie

Wetter in Brandenburg:

-2ºC
Symbol: aktuelles Wetter in Brandenburg

Metamenu:


Sie befinden sich hier:

  1. » Märkische Allgemeine
  2. » Lokales
  3. » Teltow-Fläming
  4. » Lokalnachrichten
06.10.2009

Beitragsfunktionen:

OPAL: Einwendungen gegen Gasleitung

Baruther befürchten Emissionen und Katastrophenrisiko

NIEWITZ/BARUTH/MARK - Im Planfeststellungsverfahren zur geplanten Ferngasleitung und Verdichterstation Opal findet seit gestern die Erörterung statt. In einem Hotel in Niewitz bei Lübben tragen die Einwender ihre Stellungnahmen zu den Planungen dem Brandenburgischen Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe vor.

Den Anfang machten gestern die so genannten Träger öffentlicher Belange, das sind vor allem Behörden und Kommunen. Heute sind die privaten Einwender an der Reihe. Baruths Bürgermeister Peter Ilk berichtet von einer sachlichen Stimmung, die gestern geherrscht habe. Die Hauptargumente, die er gegen die geplante Leitung samt Verdichterstation vobrachte, betrafen den geplanten Standort bei Radeland und den Kohlendioxidausstoß. „Die zu erwartenden Emissionen stehen im Widerspruch zu den Klimazielen der Bundesregierung“, so Ilk. Außerdem bemängelt er, dass der Betreiber der Gasleitung, die Wingas AG, keine Alternativen zu Trassenverlauf und Standort des Verdichters aufgezeigt habe. Sollte die Station tatsächlich im Wald errichtet werden, steige das Katastrophenrisiko, fürchtet der Bürgermeister: „Der Wald ist munitionsverseucht, wenn es da mal brennt, können wir unsere Feuerwehr da nicht mehr reinlassen.“

Froh zeigte sich Ilk darüber, dass seine Argumente auch von vielen anderen Einwendern, etwa der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Teltow-Fläming, geteilt würden.

Werner Molsner, Ortsvorsteher von Radeland und Mitglied der Baruther Stadtverordnetenversammlung, hält das Projekt für fehl am Platz. Eine Nutzung von Abwärme sei unnötig, da das Baruther Industriegebiet seine Wärme bereits aus regenerierbaren Energien beziehe.

Er bezeichnete das Vorhaben als „ein Fossil, das hier nicht her gehört.“ Er wäre glücklich, wenn die Planungsbehörde den mehr als 70 gestern vorgetragenen Einwendungen folge.

Molzner und Ilk waren sich einig, dass heute, wenn die betroffenen Bürger ihre Einwendungen vortragen, die Stimmung wesentlich emotionaler sein wird. Gestern waren die Bürger noch Zaungäste. (Von Christian Zielke)


Ihre Meinung ist gefragt!

In diesem Forum gibt es 1 Eintrag

» boehmoki | 06.10.2009, 10:26

Einwendungen gegen Gasleitung  (0) 
Was für Krokodilstränen, die der Bürgermeister von Baruth da weint. Hat er doch in einer 4 seitigen Hochglanzbroschüre die Wahl des SPD Landtagsabgeordneten Christoph Schulze für Baruth und somit den Wahlkreis 25 förmlich erbettelt. Von jener SPD und so auch von Christoph Schulze ist diese Trasse doch so genehmigt worden. Der gute Christoph Schulze tut eben nur Gutes für seine Wähler.... Deshalb lieber Herr Ilk erscheinen Ihre Bedenken und ihr Verhalten im krassen Widerspruch zu stehen. Aber nun ist ja NACH der Wahl und in vier Jahren redet keiner mehr drüber...
Vielleicht kommt ja auch einmal in Baruth die Frage auf, wer denn eigentlich die nicht gerade billige Wahlempfehlung (vier farbig, Hochglanz, Verteilung über Presse)des Bürgermeisteres Ilk für Christoph Schulze bezahlen muß? Hat der Bürgermeister so ein hohes Buget, um dererlei Ausgaben zu bestreiten?
Thomas Böhm Neuhof

Die gesamte MAZ-Ausgabe im Archiv

Luckenwalder Rundschau: gestern, vorgestern, vor drei Tagen
Zossener Rundschau: gestern, vorgestern, vor drei Tagen
Jüterboger Echo: gestern, vorgestern, vor drei Tagen

Arztsuche für Brandenburg

Wonach suchen Sie? Wo?
Name, Symptom oder Fachgebiet Ort oder PLZ z.B. Potsdam oder 16816

Aktuelle Angebote aus Ihrer Region

MAZonline on Facebook

Urlaubsreise schon gebucht?

Abstimmung



Stimme abschicken
» Zum Ergebnis
» Alle Abstimmungen

Angebot für Sportvereine!

Vereinsnachrichten jetzt selbst auf Brandenburgs besten Seiten online bringen! Bei Interesse:
» Mail an die Online-Redaktion