Potsdam - Mit einem Bürgerfest an der Glienicker Brücke feiern tausende Brandenburger und Berliner am Abend die Öffnung des alliierten Grenzübergangs vor genau 20 Jahren. Landtagspräsident Gunter Fritsch und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit erinnerten an die historischen Stunden des Mauerfalls und würdigten, dass heute Menschen aus aller Welt die einmalige Kulturlandschaft wieder als zusammengewachsene Einheit erleben können.
Fritsch würdigte die friedliche Revolution als großen und eigenen Verdienst der Bürgerinnen und Bürger der DDR. Für den Landtagspräsidenten stellt die Glienicker Brücke ein bedeutendes Symbol der Geschichte dar. „Sie steht für Teilung und Wiedervereinigung, für Kalten Krieg und friedliches Zusammenwachsen. Schließlich gelang mit der deutschen Wiedervereinigung auch ein entscheidender Brückenschlag für ein vereintes Europa.“
Der Regierende Bürgermeister Wowereit hob hervor: “In den vergangenen 20 Jahren haben wir zusammengeführt, was jeher zusammengehört hat. Heute bilden der Südwesten Berlins und Potsdam wieder einen einheitlichen Raum mit all seinen Schönheiten, die die Menschen aus aller Welt genießen können.“
Landtag und Landesregierung Brandenburg sowie die Stadt Potsdam hatten zum Bürgerfest anlässlich des 20-jährigen Jubiläums an der Glienicker Brücke eingeladen. Bei dem Programm ist die Brücke selbst als begehbare Bühne die Hauptattraktion. Die Historie der Brücke und speziell die Öffnung des Grenzübergangs sind in einer Filmshow wieder lebendig geworden. Zum Abschluss des Bürgerfestes ist ein Feuerwerk geplant. red
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