Meseberg/Berlin - Mit Trillerpfeifen und Transparenten bereiten Atomkraftgegner der Bundesregierung bei ihrer Klausurtagung in Meseberg (Oberhavel) einen lauten Empfang. Vor dem Schloss in dem brandenburgischen Ort nördlich von Berlin verlangte die Protestgruppe „ausgestrahlt”, die Sicherheit der Atomkraftwerke nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu verbessern. Keine der noch 17 Anlagen genüge diesen Anforderungen, so dass sie abgeschaltet werden sollten.
Ergebnisse hierzu wie auch zur angekündigten Verlängerung von AKW- Laufzeiten sind allerdings von der ersten Klausurrunde der neuen schwarz-gelben Regierung nicht zu erwarten. So dürften nach bisherigen Informationen Themen um die Energiepolitik nur gestreift werden, weil die Koalition sich darauf verständigt hatte, im Laufe des nächsten Jahres zunächst ein Energiekonzept zu erstellen. Im Zentrum der zweitägigen Klausur stehen andere Fragen wie Haushalt und Steuerreform sowie die Gesundheitspolitik. dpa
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