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25.11.2009

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NATUR: Irritiert über Jagd im Sperrgebiet

Jäger dürfen in die Heide, Anlieger nicht

NEURUPPIN - Für Aufregung sorgen die vier Treibjagden, die für die kommenden Wochen auf dem Gelände des ehemaligen sowjetischen Bombodroms in der Kyritz-Ruppiner Heide geplant sind.

„Die Bundeswehr stellt in ihrem an Touristen und Anwohner verteilten Flugblatt das ganze Gelände als lebensgefährlich dar. Wenn nun andererseits auf demselben Gelände Treibjagden stattfinden, werden viele den Warnungen überhaupt keinen Glauben mehr schenken“, befürchtet Ulrike Laubenthal von der Sichelschmiede, der Werkstatt für Friedensarbeit. Dabei gebe es auf dem Gelände durchaus lebensgefährliche Bereiche. „Die Bundeswehr täte gut daran, differenzierte Informationen zu veröffentlichen, wo es wirklich gefährlich ist und wo nicht“, so Laubenthal.

6500 Hektar der Heide sind als gering munitionsbelastet eingestuft und für Jagden freigegeben; diese sind für die Bundesforst eine wichtige Einnahmequelle. Anwohner und Touristen, die nicht als Jäger auf das Geländes kommen, werden dagegen regelmäßig durch die Bundeswehr vor den Gefahren durch die Munitionsbelastung gewarnt. Wenn Anwohner das Gelände doch betreten, müssen sie mit einem Bußgeld rechnen.

Die erste Treibjagd findet am 1. Dezember im Raum Rossow statt und wird von der Bundesforst organisiert. Das Amt für Forstwirtschaft in Alt Ruppin hat damit nichts zu tun. „Das organisieren die Oberförstereien selbstständig“, sagte gestern Andreas Neumann vom Amt für Forstwirtschaft. So sei für die zweite Treibjagd, die für den 4. Dezember bei Frankendorf geplant ist, die Oberförsterei Neuglienicke zuständig.

Christoph Licht von der Bundesforst rechnete gestern damit, dass an der Treibjagd am 1. Dezember bei Rossow etwa 100 Jäger und Treiber teilnehmen. Laut Licht wurden bei der Jagd im vergangenen Jahr etwa 40 Tiere erlegt: Wildschweine, Rehe und Rotwild. (av)


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In diesem Forum gibt es 1 Eintrag

» unbestechlicher | 25.11.2009, 13:34

Ungleichbehandlung


Der Bericht zeigt wieder wie Ungleich die Bevölkerung behandelt wird. Das nennt man Demokratie das eine Horde schiessgeiler Jäger auf so eine Gelände dürfen und der normale Bürger nicht. Es ist eine Frechheit, die die Bürger auf keinen Fall hinnehmen sollten. Denken Sie dabei auch an die Tiere die für ein blutiges Hobby ihr Leben lassen. Für diese Jagd hoffe ich nur das das Gelände auch so gefährlich ist wie es für andere Besucher geschildert wird :-))

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