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25.11.2009/ 11:17

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Kinder hätten Lebensplanung verdorben

Staatsanwaltschaft fordert sechs Jahre Haft für Tötung von Zwillingen

Frankfurt (Oder) - Im Prozess um die Tötung von Zwillingen im März in Biesenthal (Barnim) hat die Staatsanwaltschaft heute vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) sechs Jahre Haft für die angeklagte Mutter gefordert. Die 22-Jährige wollte sich ihre Lebensplanung nicht durch die Kinder verderben, sagte Staatsanwältin Anette Bagenda in ihrem Plädoyer. Die Mutter habe nach der Geburt des ersten Kindes den Vorsatz gefasst, dieses zu töten. Das zweite Kind tötete sie noch im Mutterleib.

Die Angeklagte hatte zu Prozessbeginn in einer verlesenen Erklärung gestanden, dass sie ihre Kinder getötet hat. Laut Anklage soll die einstige Studentin ein Kind zu Hause geboren und erstickt, das zweite Kind noch im Mutterleib durch Drücken auf den Bauch getötet haben. Das erste Kind hatte laut einem Gutachter nach der Geburt gelebt. Das tote Baby holten Ärzte per Kaiserschnitt.dpa


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