BEETZ - „Wow, 28 Stückchen Würfelzucker sind in einer Flasche Limo!“ Da bekamen die Mädchen und Jungen der Flex B große Augen. Ganz gespannt hatten sie zuvor verfolgt, wie die Fee „Olga Lora“ mit ihrem Zauberstab den Zucker aus den Lebensmitteln hervorzaubern kann. In der Flex B stand gestern das Projekt „Gesunde Ernährung“ auf dem Programm. Und dazu waren Diabetisberaterin Christa Lorenz und Marketingchefin Yvonne Klemp aus der Asklepios-Klinik Birkenwerder nach Beetz gekommen. Mit wechselnder Stimme schlüpfte Christa Lorenz in die Rollen der Fee „Olga Lora“, der kleinen Mücke und des Zauberers „Nullkommanix“. Die Kinder hörten, was der Zauberer an einem Vormittag alles verschlungen hatte und nun von furchtbaren Bauchschmerzen geplagt war. Mit einer Limo, Fruchtjoghurt und einem großen Müsliriegel hatte der Zauberer auf einen Schlag sage und schreibe 45 Stücken Würfelzucker verputzt.
Wie man sich viel gesünder ernährt, probierten die Schüler von Klassenlehrerin Sigrid Fritz gleich selbst aus. Zu trinken gab es Apfelsaftschorle, und statt Müsliriegel rührten die Mädchen und Jungen selbst die Füllung für die „Feentaler“ an. Mit Eifer waren sie bei der Sache, vermischten Haferflocken, gehackte Nüsse, Sonnenblumenkerne, Kakao und Honig. „Hmm!“ Die Kinder der Flex B hatten nicht nur ihren Spaß, sondern fanden die Feentaler auch noch besonders lecker. Und weil die Beetzer Schüler ganz pfiffige Kerlchen sind, wissen sie natürlich, dass auch viel Bewegung zum Wohlfühlen gehört. Wie das auch in der Schule funktioniert, zeigten sie den beiden Frauen aus der Asklepios-Klinik, die beim Lied „Es geht mir gut“ kräftig mittanzen und hopsen durften.
Auch für Diabetisberaterin Christa Lorenz war es ein gelungener Vormittag. Ihre Botschaft war bei den Grundschülern angekommen. „Das macht doch Freude, wie die Kinder alles aufnehmen und interessiert mitmachen“, sagte Christa Lorenz. Es war gestern die erste Grundschule, die sie mit dem Projekt „Zucker, die süße Versuchung“ besuchte.
„Ich hab eine ganz tolle Klasse“, war auch Lehrerin Sigrid Fritz ganz begeistert, wie aufmerksam und diszipliniert ihre Schüler bei dem Projekt mitzogen. „Ich bin eine glückliche Lehrerin“, lachte sie am Ende der Stunde. (Von Andrea Kathert)