MAZ: Zum F6-Award sind Sie ins Finale eingezogen: Was war Ihr erster Gedanke, als das Ergebnis bekannt wurde?
Tom Lüneburger: Ich war schlagartig wieder sehr entspannt, da der Tag doch relativ aufreibend war.
Wie bereiten Sie sich auf dass große Finale im Februar vor?
Lüneburger: In den Wochen davor bin ich auf Solo-Tour, und da ich keine feste Band habe, werden die gemeinsamen Proben erst kurz vor dem Finale abgehalten. Die Spannung bleibt also hoch.
Haben Sie schon Pläne für den Fall eines Sieges?
Lüneburger: Das wäre natürlich fantastisch. Mit dem Förderpreis würde man sicherlich einiges bewegen können. Musik zu machen ist eine tolle Sache, aber Produktion und eine gute Promotion kosten eben auch Geld. Das Niveau des Wettbewerbs ist hoch und die Konkurrenz stark, jede Band würde sich über so einen Preis freuen.
MAZ: Im März erscheint Ihr erstes Soloalbum. Sind Sie aufgeregt?
Lüneburger: Natürlich, eine gewisse Vorfreude und Anspannung ist schon dabei, besonders wie das Ganze angenommen wird, wie die Tour dazu läuft, was die Presse dazu sagt. Ein Deutscher der englisch singt, das ist ja immer nicht so einfach, da bin ich schon gespannt.
Was ist der größte Unterschied zwischen einer Soloalbumproduktion und den Aufnahmen mit einer Band?
Lüneburger: In einer Band ist es wie in einer Familie, man ergänzt sich und die Aufgaben werden verteilt. Der Druck liegt auf mehreren Schultern, im Studio liegt eine kreative Energie. Wenn man allein aufnimmt, ist man viel fokussierter auf das Gitarrenspiel, auf den Gesang, man hat nicht so sehr das große Ganze im Blick.
Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Potsdamer Publikum gemacht?
Lüneburger: Potsdam bot immer sensationelle Gigs für uns, das Waschhaus war wirklich immer großartig. Wir haben da mit MyBalloon dreimal gespielt und jedes mal war es voll, es war immer ein gutes Gefühl dahin zu fahren. Auch solo hat es bisher immer ganz gut funktioniert. Das ist jetzt ein anderes Gefühl, aber ein gutes.
info Das Konzert beginnt um 21 Uhr.