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24.12.2009

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Vorweihnachtliche Bescherung im DRK-Kinderheim am Stern: Die Hypo-Vereinsbank Potsdam hat den 38 Mädchen und Jungen Geschenkpäckchen im Wert von insgesamt 2000 Euro überbracht. „Das DRK-Kinderheim am Stern hat sich sehr verdient gemacht“, würdigte HANS-PETER ZIELKE, Leiter Privat und Geschäftskunden der Hypo-Vereinsbank-Filiale in Potsdam. Mit seinen Kollegen STEPHANIE SIKORA und RONNY ZIMMERMANN (in der Rolle des Weihnachtsmanns) übergab Zielke die Geschenke an Heimleiter CARSTEN LEHMANN. Die Hypo-Vereinsbank hatte auf die üblichen Weihnachtsgeschenke an ihre Kunden verzichtet und dafür erstmals Weihnachtspäckchen an hilfsbedürftige Kinder verschenkt. Mit dieser Aktion wolle man „mit dem DRK-Kinderheim Am Stern ein besonderes Projekt unterstützen“ und so ein „eindeutiges Bekenntnis zur Region“ zeigen, erklärte Zielke.

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Sie alle hatten in den letzten Wochen alle Hände voll zu tun: die Händler in den Potsdamer Geschäften wie auch ihre Kollegen auf den Weihnachtsmärkten. Heute Abend jedoch, am Heiligen Abend, soll auch bei ihnen ein Stück weit Ruhe und Besinnung einziehen. Die einen feiern daheim in Familie, die anderen freuen sich nach der Bescherung auf den Gang zum Gottesdienst. Die MAZ fragte Händler in der Innenstadt, wie sie – ganz privat – das Fest der Feste feiern.

Bei BERND BEHRENDT, der auf dem Weihnachtsmarkt Holzspielzeug verkauft, pflegt man eine Familientradition: Nach der Bescherung, die er mit seiner Frau feiert, gibt es: nein, keinen Kartoffelsalat nebst Würstchen, sondern Garnelen. Der Heiligabend klingt für den 59-Jährigen mit dem Besuch der Mitternachtsmesse aus.

Bei ULF DEHMEL (37), Geschäftsführer bei Augenoptik Schauss in der Brandenburger Straße, wird im Kreis der Familie mit Ehefrau und Großeltern und den Kindern – vier und sieben Jahre alt – gefeiert. Sind die Knirpse, am Heiligabend so gegen 22 Uhr, im Bett verschwunden, sitzen die Erwachsenen noch etwas beisammen. Am erste Feiertag gibt es als Festtagsbraten Gans.

Ebenfalls ruhig und in Familie lässt es ANJA REINSCH (39) vom Reisebüro Anja Schmidt in der Brandenburger Straße angehen: Mit ihrem Mann und den beiden Kindern fährt sie zu Oma und Opa. Dort gibt es gegen 18 Uhr Raclette, später bringt der Weihnachtsmann den Kindern die Geschenke; und der Abend klingt besinnlich aus.

Ganz anders halten es da TINA KRESS DE ESPINOSA (34) und SUSANNE BEN AHMED (46), die auf dem Weihnachtsmarkt unter anderem ätherische Öle und Bienenwachskerzen aus eigener Fertigung offerieren, mit Weihnachten. Es gab mal Zeiten, erzählt Susanne Ben Ahmed, da habe sie versucht, „Weihnachten auszublenden“ – ein Fehlschlag. Die Luft sei zu „schwanger von Emotionen“. Heute feiert sie im kleinen Kreis ihrer Drei-Mann-WG. Tina Kress de Espinosa will Weihnachten nutzen, um auf etwas andere Art etwas für Seele und Leib zu tun: Mit ihrem Freund wolle sie in eine Berliner Wellness-Oase fahren, so die 34-Jährige.

ROCCO SPERLICH (28), der auf dem Weihnachtsmarkt verschiedene Stände betreibt, fährt über Weihnachten weg: Es geht nach Güterfelde, wo seine ganze Familie auf ihn wartet. Unter anderem geht es gemeinsam in die Kirche. Kulinarisch bevorzugt es die Familie an Heiligabend klassisch: Guter Kartoffelsalat und Wienerwürsten kommen auf den Tisch, sagte er.

Was es bei ihr zu essen gibt, weiß REBECCA WANGLER noch nicht. Weihnachten, berichtet die 25-Jährige, die in der „Brandenburger“ Glühwein verkauft, hält auf jeden Fall eine dicke Überraschung bereit. Nicht für sie, sondern für ihre Eltern: Heute fährt sie zu ihnen nach Bremen. Mit ihren drei Geschwistern wird sie den Eltern eine Vier-Tage-Reise in die schottische Hauptstadt Edinburgh schenken. Auch sie selber packt ihre Sachen: Am ersten Feiertag wird Rebecca Wangler von ihrem irischen Freund abgeholt, mit dem sie dann nach Irland fliegt.


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