ZOSSEN - In einem offenen Brief an die Geschäftsführerin der bundesweiten Initiative „Gesicht zeigen!“, Rebecca Weiß, hat sich Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) gegen deren Vorwürfe gewehrt, sie würde sich als Verwaltungschefin nicht deutlich genug gegen Rechtsextremismus positionieren. „Mit großer Bestürzung“, so Schreiber, habe sie die öffentlichen Äußerungen über ihre Person zur Kenntnis genommen. „Ihr Verhalten mir gegenüber war weder angemessen noch wirft es ein gutes Licht auf die von Ihnen vertretene Initiative. Ich hoffe Sie zeigen nun nicht nur Gesicht, sondern auch Rückgrat und beziehen entsprechend öffentlich Stellung“, schreibt die Zossener Rathauschefin. Sie hege keinerlei Sympathie für Rechtsextreme und werde mit allen rechtsstaatlichen Mitteln, die ihr als Bürgermeisterin zur Verfügung stehen, gegen rechtsextreme Aktivitäten vorgehen. Schreiber begrüßt in dem Schreiben ausdrücklich, dass sich die Bundesinitiative „Gesicht zeigen!“ gegen Rechtsextremismus mit all seinen Schattierungen einsetzt. (MAZ)