ZOSSEN - Nach dem Brandanschlag auf das „Haus der Demokratie“ in Zossen (Teltow-Fläming) hat ein Großaufgebot der Polizei am Samstag befürchtete Ausschreitungen linksextremer Kräfte verhindert. Die Aktionen der Teilnehmer, darunter auch Linksautonomer aus Berlin, sollten sich gegen den „braunen Dreck“ in Zossen richten, wie es hieß. Es waren rund 130 Beamte im Einsatz, wie ein Sprecher mitteilte. Es habe sich allerdings kein Angehöriger der Linksextremen sehen lassen.
Das „Haus der Demokratie“ mit einer Ausstellung zum jüdischen Leben in der Stadt war am 22. Januar abgebrannt. Ein 16 Jahre alter mutmaßlicher Rechtsextremist hat die Tat gestanden und sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittler gehen bisher von einem Einzeltäter aus. Tatmotiv ist nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft die rechtsgerichtete Gesinnung des Jugendlichen. (MAZ)
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