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09.02.2010

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BASKETBALL: Eindrucksvoller Gegenschlag

Der RSV Stahnsdorf ringt Herzöge Wolfenbüttel zum zweiten Mal nieder

Oftmals sind es im Basketball die kleinen Dinge, welche am Ende den Unterschied ausmachen. So geschehen auch beim Zweitligaduell des RSV Eintracht Stahnsdorf gegen die Herzöge Wolfenbüttel am vergangenen Sonntag. In einer packenden und von beiden Seiten sehr intensiv geführten Partie mit vielen Führungswechseln rochen die Niedersachsen sechs Minuten vor dem Ende nach einer kleinen 5:0-Serie und der daraus resultierenden 61:57-Führung schon ein wenig am Auswärtssieg. Doch vielleicht war genau dieser Moment letztlich entscheidend, denn während die Herzöge kurz durchzuschnaufen versuchten, kämpfte der RSV Eintracht wie ein angeschlagener Boxer gegen den drohenden Knockout und schaffte die Wende: Mit einem folgenden 16:0-Zwischenspurt gelang den Brandenburgern eindrucksvoll der Gegenschlag.

„In dieser Phase haben wir das Spiel verloren, weil Stahnsdorf dort mehr Kampfkraft gezeigt hat und wir gegen die Zonenverteidigung Probleme hatten“, bilanzierte der enttäuschte Gästetrainer Benjamin Travnizek nach dem Spiel. Sein Gegenüber Vladimir Pastushenko war dagegen natürlich sehr zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft und mit dem Ausgang des Spiels: „Wir haben über die gesamte Spielzeit kämpferisch eine tadellose Leistung gezeigt. Entscheidend war letztlich, dass wir das Rebound-Duell deutlich gewonnen haben.“, freute sich der RSV-Trainer über den am Ende vielleicht etwas zu hoch ausgefallenen 78:68-Erfolg.

Entscheidenden Anteil an der Lufthoheit der Gastgeber hatte Center Klaus Schille, mit 27 Jahren erfahrenster und mit 2,09 Metern gleichzeitig auch größter Spieler im Kader. Er erzielte 13 Punkte und elf Rebounds. Mit sogar 20 gefangenen Abprallern stellte Terry Evans einen neuen Ligarekord für diese Saison auf. Aber selbst der mit 1,76 Metern kleinste Stahnsdorfer Niko Schumann griff sich noch fünf der insgesamt 52 RSV-Rebounds. Wolfenbüttel gelangen nur 37.

Der RSV Eintracht Stahnsdorf festigte mit dem zehnten Saisonsieg seinen siebenten Tabellenplatz in der 2. Liga Pro B und hat erstmals beide Saisonspiele gegen Wolfenbüttel gewinnen können. Bester Werfer war in fast schon gewohnter Manier Liga-Topscorer Jackson Capel mit 26 Punkten. Wermutstropfen war allerdings die Knöchelverletzung von Flügelspieler Friedrich Lennartz. (Von Marcus Boljahn)


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