BARUTH - Der Kampfmittelräumdienst der Polizei konnte gestern Vormittag eine 500-Kilogramm-Sprengbombe russischer Bauart entschärfen. Wie die MAZ bereits berichtete wurde der Blindgänger aus dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der vergangenen Woche just auf dem Gelände gefunden, auf dem die Firma Wingas eine Erdgasverdichterstation an der Pipeline „Opal“ errichten will. Dadurch soll dem durch die Rohre strömenden Erdgas wieder Schwung gegeben werden.
Die Rohre für die Erdgastrasse liegen schon seit etwa einem Jahr auf einem Acker an der Straße zwischen Radeland und Dornswalde und warten darauf, in die Erde verlegt zu werden. In der Zwischenzeit wurden die sichtbaren Rohrflächen am Rande des Lagerfeldes mehrmals von unbekannten Tätern beschmiert. Durch die Farbe könne die Isolation der Rohre beschädigt werden, welche dann neu isoliert werden müssten, so Wingas-Sprecherin Antje Knollmann gestern gegenüber MAZ. Deshalb habe man sie zwischenzeitlich selber mit geeigneter Farbe beschriftet. Doch der Schriftzug „Mehr Erdgas für Europa. Opal“ sei teilweise von Opal-Gegnern übertüncht worden. Wie zum Beispiel das Wort „Erdgas“, das dann durch „CO2“ ersetzt wurde. Das hat nun Wingas wieder übermalen lassen.
Nach Angaben der Wingas-Sprecherin müssen die vier betroffenen Rohre nun neu ummantelt werden. Das koste pro Rohr etwa 4000 Euro. Deshalb habe man auch Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Wingas nehme die Bedenken der Opal-Gegner sehr ernst, so Antje Knollmann. Deren Protest dürfe aber nicht so weit führen, dass es zu Sachbeschädigungen komme. Die Verdichterstation, so versicherte sie, sei so geplant, dass die Bürger nichts zu befürchten hätten. (Von Hartmut F. Reck)
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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