Keine Frage, eine Stadt sollte sich bemühen, investitionswilligen Unternehmern entgegenzukommen. Allerdings darf das nicht zu unvernünftigen Handlungen führen. Und unvernünftig – und zwar im höchsten Maße – wäre es, wenn die Stadtverordneten der Empfehlung des Ordnungsausschusses folgen würde. Dort hat es allen Ernstes eine Mehrheit für die vorsorgliche Fällung von über 100 Bäumen gegeben. Zwar gibt es jemanden, der es sich vorstellen könnte, auf der Fläche zu investieren. Aber das war’s auch schon. Verbindliche Zusagen gibt es keine. Nun könnte es also passieren, dass die Bäume gefällt werden und der Interessent trotzdem von seinen Plänen Abstand nimmt. Dann hätte die Stadt ohne jede Notwendigkeit ein Stück Natur platt gemacht und müsste auch noch viel Geld für den Ausgleich zahlen. Absurd. Jedem Investor, der ernsthaft interessiert ist an der Fläche, kann man auch zumuten, den Ausgleich für den Natureingriff zu tragen. Dass die Stadt bereit ist, die Anfrage wohlwollend zu begleiten, hat sie ja bereits bewiesen, indem sie die baurechtlichen Voraussetzungen für die mögliche Investition geschaffen hat. Aber sich auf eine vage Interessensbekundung hin in Unkosten zu stürzen – das wäre nicht nur unvernünftig, sondern auch unverantwortlich.
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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