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08.03.2010

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Rechtsextremismus: Zweite Morddrohung gegen BI

ZOSSEN - In der Nacht von Samstag zu Sonntag wurden wieder zwischen Bahnhof und Gerichtsstraße in Zossen mehrere Gebäude mit etwa 30 Hakenkreuzen beschmiert. Auch das Rathausschild und die vier Stolpersteine vor dem Buchladen am Markt wurden verunziert. Am Honigladen in der Berliner Straße schrieben die Rechtsradikalen wieder eine Morddrohung gegen ein Mitglied der Bürgerinitiative „Zossen zeigt Gesicht“ an die Wand: „Du stirbst bald Hagen“. Gemeint ist der Mitinhaber des Ladens Hagen Ludwig.

Seine Geschäftspartnerin und Ehefrau des Hausbesitzers, Beatrix Baranowski und ihre Tochter Alrun wischten gestern eifrig die Schrift weg. Ganz ging die mit dickem Filzstift aufgetragenen Buchstaben aber nicht weg, so dass sie Blumen auf die Hauswand malten. „Dumme Sprüche zu Frühlingsblumen“, meinte Beatrix Baranowski. Der Feuerwehr Dabendorf gelang es gestern, die Schmierereien der Neonazis von der Rathaustafel und von den Stolpersteinen zu entfernen.

BI-Sprecher Jörg Wanke, dem die erste Morddrohung gegolten hatte, sagte gestern gegenüber MAZ: „Trotz der intensiven Ermittlungen der Polizei im Zusammenhang mit dem Brand des Hauses der Demokratie ist absehbar, dass dies allein nicht ausreicht. Weitere politische Arbeit gegen den Rechtsextremismus ist notwendig.“ (Von Hartmut F. Reck)


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In diesem Forum gibt es 2 Einträge

» boehmoki | 08.03.2010, 09:22

Schmierereien in Zossen  (1) 
Pressemitteilung
Am Sontag, den 07.03. wurden, von bisher unbekannten Tätern, an einigen Häuserwänden im Innenstadtgebiet von Zossen Hakenkreuze gemalt. Die Bürgermeisterin Frau Schreiber wurde am Mittag von der Polizei davon in Kenntnis gesetzt.
In einer Blitzaktion von Plan B wurde unter den Mitgliedern die „Perlweißaktion“ aktiviert und der Ortsbürgermeister von Zossen und Fraktionsvorsteher von Plan B, Andreas Noack, griff persönlich zu Farbe, Rolle und Pinsel und übermalte, mit den bekannten weißen Rechtecken, die rechten Schmierereien, wo es uns möglich und erlaubt war.
Viel Bürgerinnen und Bürger auf ihrem Sonntagsspaziergang dankten Ihm für diese schnelle Beseitigung. Es bleibt dabei: Plan B und Perlweiß werden stets einmal öfter malern, als die Schmierfinken, die unsere Stadt Zossen verunstalten wollen.
Thomas Böhm Sprecher von Plan B

» » tronn | 09.03.2010, 00:13

Vergessen?!


Herr Böhm, ich denke, Sie haben vergessen, sich bei der Feuerwehr Dabendorf zu bedanken, die einen Großteil der Nazi-Schmierereien beseitigte!

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