Nur wenige Kilometer trennen Rathenow und die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Ab und an ist diese Grenze eine schwierige Hürde, insbesondere wenn es um Interessen der Region geht. In Sachsen Anhalt gelten andere Gesetze als in Brandenburg, hier regiert die CDU, dort die SPD. Jetzt haben Bürger, die sich links und rechts der Elbe zusammengeschlossen haben, um gegen ein Steinkohlekraftwerk mobil zu machen, gezeigt, wie leicht es ist, sich zu einen. Die Bürgerinitiative hatte erst 2009 ihre Fühler Richtung Westhavelland ausgestreckt und ist hier auf offene Ohren für ihr Anliegen gestoßen. Ein Kohlekraftwerk so nah am künftigen Buga-Gelände oder am Naturpark? Das wollten die meisten Westhavelländer nicht. Inzwischen sind die Menschen links und rechts der Elbe in der Bürgerinitiative so eng zusammengewachsen, dass es kein Problem war, Jürgen Rochlitz aus dem Westhavelland zum neuen Vorsitzenden zu machen. Und gemeinsam will man neben dem Protest gegen das Kraftwerk deutlich machen, dass man nicht nur contra geben möchte. Der neue Verbund will für alternative Energien werben und sich für das lebenswerte Leben an Havel und Elbe stark machen. So wurde aus einer Protestaktion ein „Bund fürs Leben“, der keine Grenzen kennt – Respekt.
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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