Langsam kommt der Laden ins Laufen. Der Kanu- und Fahrrad-Verleih „rent point“ in Götzerberge startet in wenigen Tagen in seine fünfte Saison und ist für manche Gäste zu einem guten Begriff geworden. Wenn Wasserfreunde schon im Januar anfragen, ob die Boote im Mai zu haben sind, spricht dies für sich. Das ist nicht die Masse, wohl aber ein hoffnungsvolles Zeichen. Ohne öffentliches Geld wäre es kaum möglich, solch eine Unternehmung an dieser entlegenen Stelle auf den Weg zu bringen. Gewiss könnte man sagen: Dann bietet die Boote doch in den Städten an, wo genug Interessenten sind. Nun will diese Station aber keine Gewinne erwirtschaften. Der Verleih soll die Region beflügeln, soll den Fremdenverkehr stärken und soll Gastwirten Mut machen, sich zu engagieren. Ganz nebenbei bietet „rent point“ einem Götzer einen Saison-Arbeitsplatz, zwar karg entlohnt, aber immerhin ein Job. Als die Station im Jahre 2006 eröffnet worden ist, war sie in Groß Kreutz (Havel) noch ziemlich allein. Mittlerweile haben sich touristische und gastronomische Einrichtungen dazugesellt und es wird spürbar, dass der Verleih in einem Verbund besser funktioniert. Ein Stein fügt sich zum anderen und so schiebt sich ein Mosaik zusammen. Manchmal braucht dies viel Zeit, aber es wird.
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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