Die Erwartungen an eine Zusage der Bundeskulturstiftung für die Förderung des „Kulturzentrums Hoher Fläming“ in Niemegk sind hoch. Die Theaterleute und ihre Symphatisanten bangen berechtigt um eine traditionsreiche und in ihrer Art einmalige Spielstätte im Fläming. Und Kulturhausbesitzer Christian Pietrucha ist es freilich auch nicht einerlei, einen Mieter zu verlieren. Er kann das Gebäude zu dem Zweck nutzen, für den es einmal maßgeblich errichtet worden ist.
Indes ist es gut zu wissen, dass beide Beteiligten sozusagen die Zeichen der Zeit erkannt haben, die Kulturstätte für neue inhaltliche Nutzungsformen fit zu machen. Der Besitzer investiert seit mehr als einem halben Jahr in das Haus. So erhält der große Saal nun einen Clubcharakter, der es gestattet, neben herkömmlichen Veranstaltungen auch Tanz oder anderes mehr dort etablieren zu können. Die Theaterleute stellen sich im Vereinsvorstand neu auf, um den künftigen Herausforderungen besser gewachsen zu sein.
Die Initiativen verdienen freilich Respekt, weil sie von bürgerlichem Engagement auf dem Lande zeugen. Dies ist von Bedeutung, weil der Leerstand der Niemegker Kulturstätte oft beklagt wurde. Nun besteht für sie eine neue Chance, ihrem Namen gerecht zu werden.
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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