Tierschutz ist eine lobenswerte Sache. Über die Haltung von Raubtieren in Farmen kann man geteilter Meinung sein. Auch Kritik an Diven, die Schaulaufen mit teuren Nerzmänteln üben, ist erlaubt. Die nächtliche Aktion sogenannter Tierschützer aber, die jüngst in Frankenförde abgezogen wurde, hat mit wahrem Tierschutz nichts zu tun. 4000 Nerze wurden illegal in die Freiheit entlassen. Abgesehen davon, dass es sich um eine Straftat handelt und man sich nicht einfach an fremdem Eigentum vergreifen darf, sind die Auswirkungen höchst zweifelhaft. Farmtiere sind zutraulich und sie sind es gewöhnt, gefüttert zu werden. Entlässt man sie in die Wildnis, haben sie nicht wirklich gute Überlebenschancen. Die jüngsten Beispiele zeigen, dass die orientierungslosen Tiere zu Dutzenden über Straßen laufen und überfahren werden. Dort, wo sie sich auf Grundstücken zu schaffen machen, werden sie gejagt oder erschlagen. Mehrfach haben sich die vierbeinigen Räuber über die Hühner hergemacht. Die Aktion sorgt allerorts für Aufregung und Unruhe. Das haben die militanten Akteure sicher auch gewollt. Aber es wird vielen Unbeteiligten Schaden zugefügt. Den eigentlichen Hauptdarstellern übrigens auch. Denn viele Nerze werden den Ausflug mit ihrem Leben bezahlen.
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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