NUTHETAL - Die Fraktion CDU/Grüne schlägt für den Bürgermeisterwahlkampf in Nuthetal eine Regulierung der Plakatierung vor. 50 Plakate pro Bewerber sollen reichen. Zudem soll der Zeitraum der Plakatierung auf vier Wochen begrenzt werden. „Wir sind nach der jüngsten Wahl von vielen Bürgern angesprochen worden, ob ein solches Ausmaß an Verschandelung durch Wahlplakate sein muss“, sagte der parteilose Kandidat Rainer vom Lehn, der von CDU und Grüne unterstützt wird. Dabei sei auch das Argument der Geldverschwendung vorgebracht worden. „Wir schließen uns dem Bürgerwillen gern an und wollen eine Materialschlacht verhindern“, so vom Lehn. Ein Versuch sei es wert.
Der Vorschlag liegt auch als Beschlussantrag vor, der von der Fraktion CDU/Grüne in die Gemeindevertretung eingebracht werden soll.
SPD-Bewerberin Monika Zeeb hält wenig von einer Vorgabe per Gemeindevertreter-Beschluss. „Ich würde meinen Wahlkampf gern so führen wie ich es für richtig halte“, sagte sie. „Eine Materialschlacht war von uns eh’ nicht geplant.“ Sie werde in „angemessenem Umfang“ plakatieren. Zeeb hat auch Probleme mit der Beschlussbegründung des Antrags, in dem es heißt, die Gemeinde solle über die Sommermonate nicht verschandelt werden. „Meine Plakate werden die Gemeinde nicht verschandeln“ sagte sie. Zeeb verwies auf Plakate, die „an jeder Laterne auf die Uschi-Party“ hinweisen. „Ich sehe nicht ein, dass man ausgerechnet bei der wichtigen Bürgermeisterwahl sagt, es wäre eine Verschandelung.“ (jst)
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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