POTSDAM / TELTOWER VORSTADT - Er war nicht nur der erste nominierte Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl: Benjamin Bauer, der für die „Andere“ antritt, stellte gestern auch als erster im künftigen „Freiland“ seine Wahlplakate vor. Darauf zu sehen: Bauer, wie er das Rathaus pink streicht, Bauer am Alten Markt mit eine Graffitiwand in der Leere, Bauer mit seinen Werkzeugen Grundgesetz, Megaphon, Spraydose und Sonnenbrille und schließlich das Forderungenplakat: geringe Mieten, enteignete Uferwege, gegen „Barock und Vergreisung“. Die Plakate sollen, wie die gesamte Kampagne, vor allem Jüngere ansprechen, sagt der Kandidat. 400 davon werden Benjamin Bauer und seine Freunde in den nächsten Wochen im Stadtgebiet kleben, von jedem Motiv 100 Stück. Besonders viele sind in der Innenstadt, in Babelsberg und in Potsdam-West vorgesehen, im Kirchsteigfeld, in der Waldstadt und der Nauener Vorstadt sieht die „Andere“ hingegen weniger Wählerpotenzial. Kleben werden sie aber auch dort.
„Viele Plakate gehen auch so weg, als Dekoration für Schaufenster, WG-Wände und Clubs“, sagt Andere-Mitglied Lutz Boede. Im „Archiv“ etwa hänge noch ein Exemplar des letzten Oberbürgermeisterwahlkampfs vor acht Jahren. Zentrale Botschaft seiner Kampagne sei der Satz „Es geht auch anders“, erklärt Benjamin Bauer. Nicht nur politisch, sondern auch auf den Plakaten, auf denen für gewöhnlich nur die Kandidaten im Portrait Vertrauen erweckend herablächeln. Es sei auch Zeit für eine Verjüngung, ergänzt Gregor Vöhse von der „Anderen“. Die beiden Spitzenkandidaten etwa seien in acht Jahren ja im Rentenalter. (bos)
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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