ZEHDENICK - Dicke Wolken hingen am Sonnabend und Sonntag immer wieder mal über Zehdenick. Regnete es am Sonnabend nur einmal etwas heftiger, schüttete es gestern zum Teil wie aus Kübeln. Doch die widrigen Umstände konnten die Havelstädter nicht dabei aufhalten, für ihre Heimatstadt beim Mission Olympic-Wettbewerb Punkte zu sammeln. Allerdings hätten es am Sonnabend und Sonntag ruhig noch mehr Einheimische sein können, die für ihre Stadt aktiv sind. Trotzdem liest sich die Bilanz nicht schlecht und Zehdenick hat sich im Finale der fünf Städte, die um den Titel „Deutschlands aktivste Stadt!“ kämpfen, prächtig präsentiert.
100 392 Aktivitäten hat die Jury für Sonnabend und Sonntag gezählt und dem Konto der Zehdenicker gutgeschrieben. Wieviel Havelstädter insgesamt dabei waren ist unklar. Und welchen Platz Zehdenick in der Endwertung belegt, ist ebenfalls nicht zu sagen, da am nächsten Wochenende die letzte der fünf Städte – neben Zehdenick, Cottbus, Mannheim und Nordhorn ist das Wetzlar – ihr Sportfestival veranstaltet.
Vor allem auf dem Adolf-Mann-Platz, der Berliner Straße und dem Markt war am Sonnabend zwischen 12 und 18 Uhr viel los. Nachdem die Kita- und Schulkinder um 11.30 Uhr vom Rathaus zum Mannplatz aufgebrochen waren und die Feuerwehrblaskapelle aus Gransee den Zug anführte, war es nicht mehr weit bis zum Startschuss. Neben dem Präsidenten des Landessportbundes, Hans-Dietrich Fiebig, sowie Dieter Krüger vom Präsidialausschuss des Deutschen Olympischen Sportbundes waren auch Vertreter des Unternehmens Coca Cola gekommen, um bei der Eröffnung des Festivals dabei zu sein. Landrat Karl-Heinz Schröter hatte seine Laufschuhe geschnürt und absolvierte 33 Mal die 1,2 Kilometerrunde, insgesamt waren das 36 Kilometer und 600 Meter. Er hatte Anteil daran, dass Zehdenick beim Charity-Run die von Samsung geforderten 2010 Kilometer schaffte: 1226 Läufer waren am Start und liefen 2577 Kilometer. Gransees Amtsdirektor Frank Stege half mit seinen 16 Runden, 19 Kilometer und 200 Meter ebenso mit wie MAZ-Läufer Andreas Röhl: elf Runden, 13 Kilometer und 200 Meter. Nicht zu vergessen Wolfgang Schwericke vom Amt Gransee. Er nahm am 29-Stundenlauf teil und wollte nicht nur 100 Kilometer schaffen, sondern viele Charity-Punkte sammeln.
Der Scheck über die Summe von 3000 Euro wechselte gegen 17.30 Uhr den Besitzer. Uwe Lewandowski vom Zehdenicker Jugendwerk freute sich sehr über das Geld, das für die Teeni-Treffs genutzt werden soll. (roe)
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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