Konkurrenz belebt das Geschäft, heißt es. Inwiefern das auch innerhalb eines Unternehmens gilt, ist schwer einzuschätzen. Auf jeden Fall befindet sich das neue LTE-Netz der Telekom in Kyritz bei weitem nicht allein auf dem Markt. Da wären beispielsweise die DSL-Leitungen und das UMTS-Mobilfunknetz der Telekom selbst. Beide erreichen inzwischen – nicht zuletzt jahrelanger Bemühungen von Kunden und Kommunalpolitik – auch Gegenden weit über das reine Stadtgebiet hinaus. Ob die für LTE angekündigten zwei Megabit je Sekunde wirklich konkurrenzfähig sind, erscheint bei in anderen Netzen üblichen sechs Megabit und mehr etwas fraglich. Aber gut, das LTE-System befindet sich ja erst im Auf- und Ausbau. Derzeit drängt sich allerdings der Eindruck auf, dass LTE in und um Kyritz zu großen Teilen Bereiche abdeckt, die auch schon anderweitig erschlossen sind. Und auch die neue Technik garantiert keineswegs, dass in einem bestimmten Umkreis wirklich eine Verbindung verfügbar ist. In Richtung Nordosten weist die Netzabdeckung von Kyritz aus jedenfalls einen großen weißen Fleck auf. Das mag sich mit dem weiteren Ausbau ändern. Trotzdem darf man mal darüber nachdenken, ob Kyritz wirklich der ideale Standort für die neue Sendetechnik ist.
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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