Tausende Besucher aus nah und fern wurden am Wochenende in Königs Wusterhausen hofiert. Bei Kaiserwetter, kulturellen und kulinarischen Leckerbissen amüsierten sich Gäste und Gastgeber zwei Tage lang gar königlich. War’s das damit schon gewesen? Bitte nicht!
Sicher gibt es nicht in jedem Jahr zwei so bedeutsame Jubiläen – 10 Jahre Schlossmuseum und 20 Jahre Potsdamer Riesengarde „Lange Kerls“ – zu feiern. Trotzdem sollte die Stadt alles daran setzen, um die Idee mit der nächtlichen Flaniermeile „Vom Hofe zu den Höfen“ auf Dauer hoffähig zu machen.
Wann hat man die Bahnhofstraße schon einmal so belebt zu nachtschlafender Stunde erlebt? Dabei ist die Idee so einfach wie genial. Man statte die vorhandenen Höfe mit Sitzgelegenheiten aus, serviere Getränke, Speisen, kulturelle Appetithäppchen und bestelle schönes Wetter.
Mehr braucht es wirklich nicht, damit die Stimmung stimmt und die Menschen auf den Höfen entlang der Bahnhofstraße vor Begeisterung gern und oft viel Beifall für die Haus- und Hofeigentümer klatschen.
Damit dürfte einer Neuauflage dieser äußerst gelungenen Veranstaltung nichts mehr im Wege stehen. Vielleicht machen ja beim nächsten Mal noch mehr Hofbesitzer und Geschäftsinhaber mit. Hof(f)entlich!