Norbert Heise hätte in der Stadt Rathenow wahrlich genug Arbeit: Wirtschaftsförderung, Stadtmanagement und Tourismusinitiativen im Zusammenhang mit der Bundesgartenschau. Da bürdet ihm nun Bürgermeister Seeger das TGZ auf. Heise soll der neue Geschäftsführer werden, weil er das TGZ als Rathenower Wirtschaftsamtsleiter gut kennt und weil es eine kostengünstige Lösung ist. Der Chef ist neu, die Probleme bleiben. Jedes Jahr zahlt die Stadt Rathenow 100 000 Euro für das TGZ dazu. Wenn im Jahr 2013 die Bindefrist für die TGZ-Fördermittel des Landes abläuft, wird man in der Stadt überlegen, ob man sich ein TGZ leisten will. Schließlich muss Rathenow aller Wahrscheinlichkeit nach ein Haushaltssicherungskonzept vorlegen. Da wären 100 000 Euro ein beachtenswertes Sparpotenzial. Wenn Altbürgermeister Hans-Jürgen Lünser darauf drängt, rechtzeitig über die Entscheidungen zum TGZ ab dem Jahr 2013 nachzudenken, dann ist das weitsichtig und richtig. Allerdings war es Mitte der 90er Jahre Hans-Jürgen Lünser, der alle Skepsis zum TGZ in den Wind schlug und der damals geplanten Einrichtung in Rathenow eine glänzende Zukunft prophezeite. Das war ein Irrtum, zu dem sich der Altbürgermeister und alle, die ihm damals in Sachen TGZ folgten, bekennen müssen.
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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