GUMTOW - Auf Antrag der Gumtower CDU beschlossen die Prignitzer Christdemokraten bei ihrer Vorstandssitzung am Montagabend einstimmig, für die Erdverkabelung der Hochspannungsleitung zwischen Perleberg, Gantikow und Wittstock einzutreten. Die Landesregierung wird aufgefordert, die Erdverkabelung dieser Stromleitung als Referenzprojekt zu ermöglichen. Darüber hinaus fordern die Christdemokraten ein Gesetz zur grundsätzlichen Erdverkabelung von 110-kV-Hochspannungsleitungen in Brandenburg.
Rainer Schneewolf, Sprecher der Bürgerinitiative „Hochspannung tief legen“, war der Einladung des Kreisvorstandes gefolgt und hatte über den aktuellen Sachstand zum Bau der Leitung und die Forderungen der Initiative informiert. Demnach produziere die Prignitz bereits mehr Strom aus regenerativen Quellen, als sie selbst verbraucht. Um den vor Ort erzeugten Strom zu transportieren, bedürfe es nun auch noch zusätzlicher Stromleitungen. Um ein weiteres Zubauen der Prignitz durch solche Leitungen zu verhindern, dafür setzt sich die Bürgerinitiative um Schneewolf ein. Es geht um eine generelle Erdverkabelung von 110-kV-Hochspannungsleitungen.
Nach einer intensiven Diskussion im Kreisvorstand über das Thema wurde ein entsprechender Beschluss gefasst. Dazu erklärt der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann: „Die Sorgen und Ängste der betroffenen Menschen müssen berücksichtigt werden. Der ländliche Raum darf nicht nur als Energielieferant herhalten, sondern muss auch für die Menschen, die hier leben und arbeiten, lebenswert erhalten werden.“ Auch der Vorsitzende der CDU Gumtow, Henry Wienke, und sein Stellvertreter, Andreas von Freymann, begrüßen den Beschluss des Kreisvorstandes. (pm)
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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