ZEHDENICK - Läuft Wasser nach oben, können Regenwürmer riechen und was hat Abwasser im Schilf zu suchen? Während der Forschertage an der Havelland-Grundschule sind die Mädchen und Jungen in dieser Woche spannenden Fragen nachgegangen und haben die richtigen Antworten gefunden. Das Besondere daran: Die Schüler haben sich ihr Wissen weitestgehend selbst erarbeitet. Das gehört zum Selbstverständnis der Primarforscher. Seit vier Jahren beteiligen sich die Zehdenicker an dem Projekt der Deutschen-Telekom-Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zur Förderung naturwissenschaftlichen Lernens in der Grundschule.
Nach Einschätzung von Schulleiterin Karin Kresak habe das Projekt viel bewirkt – bei den Schülern und bei den Lehrern. „Die Intensität ist eine ganz andere. Die Schüler sind mehr dabei“, betonte Kresak. Ausgangspunkt des neuen Lernansatzes sei nicht mehr das, was der Lehrer vorgibt, sondern es seien die Fragen der Kinder. Natur-Rätsel würden jetzt nach dem sogenannten Forscherkreislauf gelöst, den Schüler und Lehrer verinnerlicht haben. Dabei geht es auch um Teamarbeit, also soziale Kompetenzen. (Von Cindy Lüderitz)
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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