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25.08.2011

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UMFRAGE: Große Sympathien für erneuerbare Energien

Favorit bei den Brandenburgern ist die Windkraft

Die Energiequelle der Zukunft ist aus Sicht einer Mehrheit der Brandenburger die Windkraft. Etwa zwei Drittel der landesweit Befragten sind der Auffassung, dass diese Quelle der erneuerbaren Energien künftig im Land stärker genutzt werden soll. Gleich dahinter kommen die Solarenergie (62 Prozent), die Wasserkraft (29 Prozent) und die Biomasse (20 Prozent). Es waren Mehrfachnennungen bei der Befragung möglich.

Die Sympathien im Land Brandenburg liegen also klar bei den erneuerbaren Energien. Der weitere Ausbau dieser Energiequellen ist auch Ziel der Energiestrategie der rot-roten Landesregierung. Die erneuerbaren Energien sollen, so die Pläne, im Jahr 2020 möglichst einen Anteil von mehr als 20 Prozent am Primärenergieverbrauch des Landes erreichen. Derzeit liegt dieser Anteil bei 15,6 Prozent. Parallel dazu setzt Rot-Rot weiter auf die Nutzung der Braunkohle in der Lausitz, die ein „Eckpfeiler“ der Energieversorgung im Land bleiben soll.

Der einheimischen Kohle als fossilem Energieträger stehen die Brandenburger insgesamt zurückhaltender gegenüber. Nur jeder Fünfte (18 Prozent) will, dass die Kohle generell ein stärkeres Gewicht im Zuge des geplanten Atomausstiegs und der eingeleiteten bundesweiten Energiewende erhält. Die Braunkohle ist wegen des Ausstoßes des klimaschädlichen Kohlendioxids heftig umstritten. Eine unterirdische Lagerung im Rahmen der CCS-Technik, die erwogen wurde, ist allerdings durch ein Bundesgesetz, das Ländern eine Ausstiegsmöglichkeit lässt, unwahrscheinlicher geworden.

Die von Infratest dimap ermittelten Zahlen wurden landesweit erhoben. Speziell in der Lausitzer Region, wo die Kohle gefördert wird, ist die Meinung eine andere. 39 Prozent der Befragten sind für die Kohle – das sind mehr als doppelt so viele Bürger wie im Land insgesamt. (igo)


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