HOLZDORF - Nach seinem Einsatz in Afghanistan erneuert Oberst Michael Dederichs, Kommandeur am Bundeswehrstützpunkt Holzdorf, seine Kritik am politischen Umgang mit dem Auslandsauftrag. Er war in diesem Jahr Stabschef der deutschen Isaf-Truppen in Mazar-i-Sharif.
Bei einer Diskussionsveranstaltung in Wittenberg sagte er nach einem Bericht der „Mitteldeutschen Zeitung“: „Schwierig ist insbesondere die Führungsarbeit unserer Politiker, unseres Parlaments und der Spitzenmilitärs. Die muss ich mit an Bord nehmen. Da fehlt mir persönlich manchmal das profunde Wissen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass man sein Großhirn nicht mit Detailkenntnissen plagt.“ Zudem dürfe sich Deutschland „nie rein militärisch engagieren, sondern immer mit einem ressortübergreifenden Ansatz“.
Dederichs sprach sich für eine deutliche Ausweitung des Einsatzes aus. „Wir müssten viel mehr Soldaten reinschicken, wir müssten viel mehr Geld reinstecken, wir müssten viel mehr zivile Expertise dort hinschicken. Würde man es ernst meinen, dann müsste man das so tun. Man tut’s aber nicht.“ Bereits vor einem Jahr hatte Dederichs in einem MAZ-Interview kritisiert, den Soldaten in Afghanistan fehle der politische und gesellschaftliche Rückhalt. (dpa/MAZ)
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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