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17.01.2012/ 14:24

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Auseinandersetzung via Twitter

Deutsche Bahn weist Vorwürfe über Rauswurf eines Kindes in Oranienburg zurück

Potsdam/ Oranienburg - Die Deutsche Bahn hat Vorwürfe zurückgewiesen, nach denen ein elfjähriges Kind ohne gültigen Fahrschein allein aus einem Zug gewiesen wurde. Der Junge sei zu keiner Zeit unbeaufsichtigt gewesen, sondern am Bahnhof Oranienburg der Polizei übergeben worden, erklärte die Bahn heute. Damit sei der Mitarbeiter seiner Fürsorgepflicht „uneingeschränkt nachgekommen”.

Weil ihm 6,30 Euro für einen Anschlussfahrschein fehlten, musste der Elfjährige am Montag rund 50 Kilometer vor seinem Ziel aus dem Regionalexpress aussteigen.

Der Junge war auf dem Heimweg von seiner Berliner Schule nach Brandenburg. Der Vater habe vergessen, dem Kind das Fahrgeld mitzugeben, sagte die Mutter des Elfjährigen. Obwohl sie telefonisch angeboten habe, das Geld am Zielbahnhof nachzuzahlen, musste die Frau ihr Kind bei der Polizei abholen. Die Bahn weist telefonischen Kontakt zu den Eltern zurück - der Junge habe die Nummer seiner Mutter nicht genannt und einen Schülerausweis mit falscher Adresse gezeigt.

Über Twitter teilte die Mutter später mit: "sohn ist eingetrudelt" und dass die "abgabe an BPOL [...] nicht 'ausgesetzt'" sei. Für die Mutter aber "das gleiche" sei: "raus aus zug, abholzwang." dpa

Mehr dazu am Mittwoch in der Neuen Oranienburger Zeitung (Lokalausgabe der MAZ).


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