Suche der Märkischen Allgemeinen:

Suchbegriff eingeben und abschicken
Auswahl der Suchkategorie

Wetter in Brandenburg:

6ºC
Symbol: aktuelles Wetter in Brandenburg

Metamenu:


Sie befinden sich hier:

  1. » Märkische Allgemeine
  2. » Lokales
  3. » Ostprignitz-Ruppin
  4. » Lokalnachrichten
19.01.2012

Beitragsfunktionen:

Wahrzeichen im Visier

Stadt prüft Werbebanner für die Sanierung der Klosterkirche

NEURUPPIN - Weil sie zu offensiv für die Sanierung der Neuruppiner Klosterkirche wirbt, könnte die Evangelische Kirchengemeinde in Neuruppin ein rechtliches Problem bekommen. Das Neuruppiner Ordnungsamt prüft zurzeit, ob gegen die Kirche ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen die städtische Werbesatzung eingeleitet wird.

Streitpunkt ist ein Banner, das seit Ende Dezember am Baugerüst des Neuruppiner Wahrzeichens hängt. Auf dem weißen Tuch sind die Logos der Stadtwerke, der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft, der Kliniken und der Sparkasse zu sehen. „Eine für alle. Alle für eine!“ steht darüber, das Motto der Spendenaktion für die millionenteure Sanierung der Kirche. Die vier Firmen geben viel Geld für die Sanierung, ebenso die Stadt und das Land.

Neuruppins Ordnungsdezernent Thomas Fengler bestätigte im Sozialausschuss am Dienstag, dass die Verwaltung einen Verstoß gegen Stadtrecht befürchtet: „Unsere Gestaltungssatzung hat damit ein kleines Problem.“

Edith Hünger konnte das nicht fassen. Ihrer Meinung nach müsste die Stadt das Vorhaben unterstützen und nicht behindern. „Das ist Werbung für eine Sache, die für die Stadt super ist“, echauffierte sie sich im Ausschuss.

Pfarrerin Ilona Kratzschmar hofft, dass die Prüfung im Rathaus ein gutes Ende nimmt. „Es geht den vier Firmen ja nicht um einen wirtschaftlichen Gewinn“, sagt sie. „Sie wollen damit um Unterstützung für die Sanierung des Neuruppiner Wahrzeichens werben.“

Noch sei unklar, wie die Prüfung im Rathaus ausgeht, sagt Neuruppins Rathaussprecherin Michaela Ott gestern auf Nachfrage. (gru)


Ihre Meinung ist gefragt!

In diesem Forum gibt es 1 Eintrag

» Kranzler | 19.01.2012, 11:41

Stadt prüft Werbebanner


Da sieht man mal wieder mit was sich unsere Stadt befasst. Ein Werbebanner? Gibt es nichts WICHTIGERES als eine Spendenaktion für die Sanierung der eignen Kirche zu prüfen? Ich gebe Frau Edith Hünger recht "unterstützen und nicht behindern" sollte die Stadt !! Als hätte Neuruppin keine anderen Probleme.

Die gesamte MAZ-Ausgabe im Archiv

Ein zweites Hilfspaket für Griechenland - richtig so?

Abstimmung

Stimme abschicken
» Zum Ergebnis
» Alle Abstimmungen
Ein Service von
Angebote und Prospekte aus Potsdam von kaufDA