HOHEN NEUENDORF - Ihren 4. Neujahrsempfang veranstaltete die CDU Hohen Neuendorf gestern Abend in der Himmelspagode. Von den 211 geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Wirtschaft und Gesellschaft hatten 150 zugesagt. Als besonderen Ehrengast begrüßte CDU-Ortsvorsitzender Matthias Rink die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche.
Reiche wünschte den Anwesenden zunächst ein friedliches, glückliches, erfolgreiches und gesegnetes Jahr 2012, bevor sie 2011 bilanzierte. Die Ereignisse des vergangenen Jahres hätten für anderthalb Legislaturperioden gereicht, sagte sie. Wirtschafts- und Finanzkrise hätten ein enormes Arbeitspensum nach sich gezogen. Hauptziel der Regierung sei die Geldstabilität gewesen. Nach dem Tsunami in Japan habe man den Eindruck gewinnen können, „als hätte dieser Deutschland direkt erwischt“, sagte Reiche. Konsequenz war der Abschied von der Kernenergie und der Einstieg in erneuerbare Energien. Und auch bei der Bundeswehr habe es unvermeidbare Strukturveränderungen gegeben. Beim Thema Bundespräsident Wulff übte die Staatssekretärin Medienkritik. Dabei sei es nicht immer um die Wahrheit gegangen, sondern um die nächste Schlagzeile. Sie erinnerte an die Schranken der Gesetze und der persönlichen Ehre.
Reiche blickte auch nach vorn. Die Finanz- und Staatsschuldenkrise werde die Politik noch ein Jahrzehnt beschäftigen, zeigte sie sich sicher. Wachstumsbilanz und Arbeitslosenquote wertete sie als Indiz, dass die Aussage vom Krisenbeginn eintrifft – nämlich dass Deutschland gestärkt daraus hervorgeht.
Auf die Stadt lenkte Mathias Rink das Augenmerk, bevor er das Büfett und den geselligen Teil des Abends eröffnete. Er richtete eine Bitte an die Stadtverordneten: „Sorgen Sie bitte dafür, dass das wichtigste noch fehlende Infrastrukturprojekt, nämlich das Schließen der DSL-Lücken, in diesem Jahr zum Abschluss kommt.“ (ht)
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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