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26.01.2012

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Warhol – einfach nur ein Mensch

Konzerte, Filme, Lesungen: Das Augustinum hat Kulturfreunden im Februar wieder einiges zu bieten

KLEINMACHNOW - Mit Konzerten, Filmen, Lesungen und Vorträgen erfreut das Seniorenstift Augustinum auch im Februar wieder Kulturinteressierte in und außerhalb des Hauses. Der Start in den neuen Monat erfolgt am 2. Februar, 17 Uhr, im Theatersaal des Augustinums mit dem Konzert „Klangträume für Gitarre und Cello“. Die Cellistin Susanne Meves-Rößeler und der Gittarrist Christian Kulke-Vandegen bringen Stücke von Franz Schubert und Manuel de Falla zu Gehör.

Einen Tag später, am 3. Februar, 18 Uhr, ist die Autorin Karin Güthoff im Saal des Senioren-Stifts zu Gast. Sie liest aus ihrem Buch „Das Paradies trägt Trauer“, in dem sie eine Geschichte aufgeschrieben hat, die sie so während ihrer langen Aufenthalte im Karibikstaat Belize erlebt hat. Güthoff engagiert sich in Belize für ein HIV-Projekt und gegen die tödliche Krankheit Aids. Für diesen Einsatz wurde sie gemeinsam mit ihrem Mann mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet. Nach Kleinmachnow kommt Karin Güthoff am 3. Februar mit ihrem 12-jährigen Enkel, der das Thema am Flügel musikalisch begleitet.

Auch für Freunde des Kinos wird im Februar etwas geboten. Jack Lemmon und Walter Matthau sind am 6. Februar, 19 Uhr, im Streifen „Ein verrücktes Paar“ zu sehen. Sie spielen zwei knarzige alte Miesepeter. Der zu Herzen gehende Schlagabtausch der beiden Nachbarn verwandelt sich in einen Konkurrenzkampf mit harten Bandagen, als gegenüber eine attraktive Witwe einzieht.

Das Augustinum hebt in seinem Februar-Programm zu gegebenem Anlass aber vor allem zwei große Künstler hervor: Gerhard Richter und Andy Warhol. Richter, einer der bekanntesten deutschen Maler seiner Generation, feiert am 9. Februar dieses Jahres 80. Geburtstag. Unbeirrt von allen Kunstströmungen hält er seit 60 Jahren an der Malerei fest. Gerhard Richter sagte einmal über sich selbst:  „Ich verfolge keine Absichten, kein System, keine Richtung, ich habe kein Programm, keinen Stil, kein Anliegen.“ Der Kunsthistoriker Kolja Kohlhoff porträtiert den Maler und sein Werk am 24. Februar, 18 Uhr, im Saal des Augustinums. Kunsthistoriker Hans Thomas Carstensen wiederum nimmt den 25. Todestag von Andy Warhol zum Anlass für einen Diavortrag, um dessen Werk und den Maler Warhol als Mensch zu betrachten.

Den Vortrag, den er „Andy Warhol Superstar, ein amerikanischer Traum – einfach nur ein Mensch“ nennt, hält Carstensen am Montag, dem 27. Februar, 18 Uhr, im Theatersaal. jst


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