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27.01.2012

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HANDBALL: Verfolgerduell in Rangsdorf

SSV-Männer treten als Tabellendritter beim punktgleichen Vierten an

FALKENSEE - Zum Verfolgerduell kommt es morgen in der Handball-Brandenburgliga der Männer, wenn der Tabellendritte SSV Falkensee beim punktgleichen Vierten Lok Rangsdorf antritt. Beide Kontrahenten liegen vier Punkte hinter den beiden Aufstiegsfavoriten MTV Altlandsberg und Grün-Weiß Werder.

Große Motivationskünste muss SSV-Trainer Dietmar Ranz für das Spannung versprechende Duell in Rangsdorf nicht an den Tag zu legen. Das Hinspiel in eigener Halle haben die Falkenseer gegen die Lok-Sieben knapp mit einem Tor verloren und brennen nun auf Revanche. Zudem wollen sie die schlechte Vorstellung der Vorwoche vergessen machen, wo sie nach schwacher Vorstellung nur mit Glück und guter Moral gerade so mit 24:22 zu Hause gegen den HC Bad Liebenwerda gewonnen haben. Auch für Coach Dietmar Ranz hat das Spiel einen besonderen Reiz, war er doch bis vor einem Jahr noch Trainer der Rangsdorfer.

„Die Mannschaft und ich freuen uns auf das Spiel. Einen eindeutigen Favoriten gibt es für mich nicht. Die Tagesform wird entscheidend sein“, sagte der SSV-Trainer, der mit seiner Mannschaft den achten Punktspielsieg in Folge anstrebt. „Ein kleines Plus sehe ich für Rangsdorf allerdings im Heimvorteil. Das kann bei knappen Spielen mit entscheidend sein“, so Dietmar Ranz.

Er hofft, in Rangsdorf in Bestbesetzung antreten zu können. Fraglich ist noch der Einsatz von Torwart Bryan Bänecke wegen einem lädierten Knie. Anwurf der Partie ist morgen um 18 Uhr in der Erwin-Benke-Halle.

Vor einer schweren Heimaufgabe stehen die Frauen vom HSV Falkensee. Denn mit Chemie Guben gibt der Spitzenreiter der Brandenburgliga morgen seine Visitenkarte in der Stadthalle am Gutspark ab. Dass diese Nuss aber zu knacken ist, haben die HSV-Frauen in dieser Saison schon einmal bewiesen. Im Landespokal landeten die Falkenseer Frauen auswärts in Guben mit 25:22 einen Sieg. Ob sich der Spitzenreiter morgen ein zweites Mal überraschen lassen wird, bleibt abzuwarten. (Von Axel Eifert)


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