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27.01.2012/ 13:44

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Bewilligung soll beschleunigt werden

Flughafen in Schönefeld will auf Lärmbetroffene zugehen

Potsdam/ Schönefeld - Vier Monate vor Inbetriebnahme des Hauptstadtflughafens haben erst etwa 1.000 betroffene Haushalte Schallschutzfenster eingebaut. Anspruch auf Schutz haben aber 25.570 Haushalte.

Die Flughafengesellschaft kündigte heute an, von Februar an auf mehr als 8.000 Betroffene zuzugehen, um die Bewilligung zu beschleunigen. Diese Haushalte haben eine Kostenerstattungsvereinbarung erhalten, jedoch noch nicht zugestimmt.

Flughafensprecher Ralf Kunkel lehnte zugleich Entschädigungen für diejenigen ab, die zum Betriebsstart des Flughafens noch ohne Schutz sind. Eine solche „Lärmrente” fordert die CDU in Brandenburg. dpa


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In diesem Forum gibt es 3 Einträge

» Sigranna | 27.01.2012, 15:32

SchallschutzbeRECHTigt!


Wenn der Flughafen gewillt ist, beim Schallschutz den Planfeststellungsbeschluss umzusetzen und den Anspruchsberechtigten endlich einmal ihr Recht zuzugestehen, die falschen Kostenerstattungsvereinbarungen (KEV) aus dem Verkehr zieht, richtig und redlich rechnet, dann kann es ganz schnell gehen. Wenn er aber meint, die Anspruchsberechtigten weiterhin übertölpeln zu können, dann dauert es noch lange. Wir wollen die Kulanz dieser Herrschaften nicht und nicht das Gerede von "Auf uns zu gehen!". Wir wollen unser Recht! Das reicht uns. Und weil sie uns das nicht zugestehen, deswegen stagniert die Umsetzung. Außerdem wollen sie nur die Unterschrift unter die getürkten KEVs. Damit halten sie ihren Job für getan, und die Eigentümer stehen mit viel zu wenig Geld und häufig schlechter Arbeit der gedungenen Billig-Firmen im Pool und verpfuschtem Haus alleine da. Warum publiziert diese MAZ immer wieder dieses hohle Geschwätz und hinterfragt nicht die Gründe für den Streik der Menschen, die sich weigern, auf ihre Rechte zu verzichten, und sich nicht auf das Billigste abspeisen lassen zu wollen.

» wpev41 | 27.01.2012, 17:20

Flughafen will auf Betroffene zugehen...


Herzlich Willkommen... falls dann endlich eine fehlerfreie und übersichtliche Kostenerstattung (KEV) möglich wird.

Vielleicht wird sogar eine Bürgerfreundliche Lösung sichtbar, das der Bürger nicht allein im Regen steht wenn der Handwerker naht oder sogar gepfuscht haben sollte?

Bisherige Handhabung und Gegensätzlichkeiten lassen berechtigt zögern...

» Eichkater24 | 28.01.2012, 14:50

Faire Entschädigung ?


Daß der Flughafen gegen eine Lärmrente ist versteht sich von selbst, denn so kann man das ganze unendlich verschleppen...
Ich würde dafür plädieren pauschal 10.000,- EUR für jeden Betroffenen, sowie die Verpflichtung des BER zur Übernahme der Wartungs und Betriebskosten.
Und wenn keine Lärmrente, dann erst Betriebsbeginn wenn alle Betroffenen Schallschutz haben.

Ein zweites Hilfspaket für Griechenland - richtig so?

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