Es muss zunächst im Dunkeln bleiben, ob die Telekom schlecht verhandelt hat oder überzogene Forderungen an die Wohnungsunternehmen stellte, oder ob diese den nötigen Pioniergeist in Sachen superschnelles Internet nicht aufbringen wollten. Dafür, dass beim Auftakt alle schwärmten und das Glasfaser-Internet im Modellbereich Potsdam-West und Waldstadt ganz schnell eingeführt wissen wollten, dafür ist es dann doch ab Jahresmitte recht still geworden. Dass die Potsdamer die Vorzüge der FTTH genannten Technik erkannt haben, beweist der Umstand, dass der Telekom von Eigentümern außerhalb der Wohnungsgesellschaften die Bude eingerannt wurde – wie auch in allen anderen Modellregionen, und Internetfreunde mit einer normalen Leitung neidvoll auf ihre per Glasfaser angeschlossenen Nachbarn blicken. Auch bei der MAZ rufen regelmäßig Bürger an, die im Anschlussgebiet wohnen und gern schnelles Netz hätten, aber an ihrer Wohnungsgesellschaft scheitern. Der Verweis auf schnelle Kabelanschlüsse, mit dem solche Mieter abgefrühstückt werden, gilt bestenfalls als Ausrede: Die sind zwar etwas schneller, aber nicht immer. Mit Glasfaser können sie nicht konkurrieren – weder bei der Geschwindigkeit noch was die Zukunftsfähigkeit angeht.
Nur noch wenige Wochen, dann sind die Tage wieder länger als die Nächte. Der Abgesang des Winters wird am Himmel durch einen gut zu beobachtenden Wettlauf zwischen den Planeten Venus und Jupiter begleitet. Auch Mars und Saturn sind zunehmend besser zu sehen. Und man kann den Orionnebel genauer beobachten, ein Lieblingsobjekt der Hobby-Astronomen. Denn man schaut in einen „Kreißsaal“ für Sterne.
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