Die Sache ist vorbei. Der Investor für die Kronenhöfe in Zeesen hat verärgert das Weite gesucht und die Stadtväter müssen sich jetzt Gedanken machen, wie sie den Handel in Königs Wusterhausen stärken und das Leben an diesem Ort attraktiver machen wollen.
Fest steht: Die Königs-Wusterhausener verdienen zwar mehr Geld, geben es aber lieber außerhalb aus. Das haben Zahlen der Industrie- und Handelskammer belegt.
Bei allem Engagement der ansässigen Händler in den vergangenen Jahren ist der große sichtbare Aufschwung leider ausgeblieben. Die Geschäfte wechseln mal hin und her, ändern ihre Namen und Auslagen, Inhaber und Preise – aber viel mehr ist nicht passiert.
Da bleibt die Lust, das Portemonnaie zu zücken, oft aus. Und die Börse wird erst wieder im A10-Center Wildau rausgeholt und geöffnet.
Es wurden schon viele Konzepte für die Stadt erarbeitet, um etwas zu verändern. Doch gebracht hat es nicht viel.
Vielleicht kann das Desaster mit den Kronenhöfen die Stadtväter dazu bewegen, endlich einen geradlinigen Kurs in dieser Sache zu fahren, sich nicht ewig zu streiten und zu verzetteln.
Mit dem Hüh und Hott kommt man am Ende nicht vorwärts. 15