Potsdam/ Berlin- Der Waldzustand ist in Brandenburg weiterhin stabil, wenn auch die guten Ergebnisse von 2009 nicht mehr erreicht werden konnten, schreibt das Landwirtschaftsministerium auf seiner Homepage. Demnach weisen 52 Prozent der Waldfläche keine und 39 Prozent nur geringe Schäden auf. Der Anteil deutlicher Schäden hat gegenüber dem vergangenen Jahr um 2 Prozent zugenommen und liegt jetzt bei 9 Prozent, hieß es im Waldzustandsbericht 2011, der heute in Berlin vorgestellt wurde.
Die kränksten Bäume wachsen dem Bericht zufolge in Thüringen und Hessen. Hier seien jeweils 36 Prozent mit deutlichen sichtbaren Schäden gezählt worden.
Die am wenigsten belastete Baumart Brandenburgs ist dem Bericht zufolge die Kiefer - mit fünf Prozent deutlich beschädigter Bäume. 60 Prozent der Kiefernbestände sind ohne Schäden. Am stärksten ist die Eiche mit 34 Prozent erkrankt.
Der Zustand der Wälder wird vor allem anhand der sogenannten Kronenverlichtung gemessen, des Nadel- oder Blattverlustes. Die Verlichtung sei ein empfindlich auf äußere Merkmale reagierendes Signal. Laut Bericht lässt sich darauf jedoch nicht unmittelbar auf die Wirkung einzelner Faktoren wie Schadstoffe oder Insektenbefall schließen. dpa/MAZ