In der Goethestraße in Potsdam wurde eine 30-Jährige beim Brand in ihrer Dachgeschosswohnung am frühen Donnerstagabend schwer verletzt. Ein Zeuge verständigte die Polizei über das Feuer. Etwa 20 Minuten, nachdem Polizei und Feuerwehr informiert worden waren, hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Bewohnerin durch die Feuerwehr aus der Wohnung gerettet. Sie kam mit einer schweren Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus und musste von dort in eine Berliner Klinik verlegt werden. Nach Prüfung eines Brandursachenermittlers befindet sich die Ausbruchstelle des Feuers in der Einraumwohnung mit offener Küche im Bereich des Elektroherdes.
Durch die hohen Temperaturunterschiede, die durch die Hitze des Feuers und der Außentemperatur entstanden sind, wurde im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses ein Riss im Mauerwerk zwischen der vierten und fünften Etage festgestellt. Alle Bewohner wurden daraufhin evakuiert. Ein Statiker wurde zum Einsatzort geholt. Der Verkehrsbetrieb Potsdam stellte für die Zeit der Statikprüfung für die Hausbewohner einen Bus zur Verfügung. Nach Aussage des Statikers ist das Haus außer der Brandwohnung weiterhin für alle Mieter bewohnbar. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.