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06.02.2012/ 17:54

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Lautsprecher auf Friedhof

Schallschutz für Kirchen in Einflugschneise vom Flughafen in Schönefeld geregelt

Potsdam/ Berlin - Vier Monate vor der Inbetriebnahme des Hauptstadtflughafens in Schönefeld ist der Schallschutz für die Kirchen von 20 benachbarten Gemeinden geregelt. Wie die Flughafengesellschaft mitteilte, einigte sie sich mit den Gemeinden aus Blankenfelde und Schulzendorf-Waltersdorf auf einen Vergleich. Die Kirchen hatten vor dem Bundesverwaltungsgericht geklagt. Sie bekommen nun auch das Geld für Lautsprecher auf dem Friedhof.

Die Betreiber zahlen für den Schallschutz an Kirchengebäuden, wenn es darin öfter als 16 Mal am Tag lauter wird als 55 Dezibel (Maximalschallpegel), was der Lautstärke in vielen Büros entspricht.

Die Kosten werden auch übernommen, wenn es durchschnittlich lauter als 42 Dezibel (Dauerschallppegel) ist, was nach Betreiberangaben einem nahen Flüstern entspricht. Damit orientiere sich die Regelung an der für Krankenhäuser, Kindertagesstätten und Schulen. Für Friedhöfe im Entschädigungsgebiet gibt es pauschal 3.000 Euro.


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In diesem Forum gibt es 2 Einträge

» KRPTW | 06.02.2012, 19:57

Schallschutz für Kirchen in Einflugschneise vom Flughafen in Schönefeld geregelt


Was ist das nur für eine Gesellschaft? Da wird, nach meiner Auffassung zu Recht, gegen (Flug-) Lärm protestiert, weil bekanntlich ab einem definitiertem Pegel Lärm krank macht, andererseits läßt man sich diesen Lärm mit Geld entschädigen. Hat die Menschheit noch immer nicht begriffen das Geld die Gesundheit nicht ersetzen kann? Hat schon die Mehrheit der Menschen Dollarzeichen in den Augen und das solidarische Miteinander abgeschrieben?
Mit Lautsprecher auf dem Friedhof gegen Fluglärm! Geht’s noch? Warum fällt mir beim Wort Friedhof gleichzeitig Friedhofsruhe (im Sinne von fehlendem Lärm) ein? Müssen wir alles, selbst die Ruhe, dem Kommerz opfern? Sind wir, trotz allem (falsch verteiltem) Reichtum – hierzu zähle ich auch Wissen, nicht in der Lage den gesellschaftlichen Fortschritt in solche Bahnen zu lenken wo auch „Randgruppen“ keinen Schaden nehmen können? Wo ist das gesellschaftliche Gewissen abgeblieben? Einer trage des Anderen Last – für unsere Gesellschaft offensichtlich ein Unwort.

» peach4404 | 06.02.2012, 20:45

DRECKSCHLEUDER BBI BER


Ist das schäbig vom Flughafen. Ist schon traurig genug das die Kirchen per Lautsprecher aufrufen müssen.

Genau wie die Kita in Mahlow. Es wird ein Foto gezeigt wie der Flughafen eine neue Kita "spendiert". Hintergrund ist aber, daß zwei Kitas abgerissen werden, weil der Lärmschutz teurer ist als dieser Neubau.
Das wird aber nirgendwo geschrieben. Der Flughafen ist kein Erlöser, er ist die größte Dreckschleuder in der Umgebung. Der macht uns alle krank.

Fam. Wegner - Mahlow.

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