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04.06.2012

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Wenn Radler für Gänsehaut sorgen

Schon am Start werden die Teilnehmer der Tour de Prignitz das einmalige Flair dieser Rundfahrt erleben

HEILIGENGRABE - 15 Jahre, und die Tourbegeisterung hat kein bisschen nachgelassen. Die Gemeinde Heiligengrabe jedenfalls, die zweimal in Folge das Städtespiel bei der Tour de Prignitz gewonnen hat und infolgedessen wieder Startort ist, ist mit einem Enthusiasmus dabei, der seinesgleichen sucht. Heiligengrabe wird sicher wieder mit einem großen Radlerfeld antreten. Aber damit nicht genug: Auch heute können die Radler mit Ordensschwestern beim Aufwärmtraining und bei der Ausfahrt aus dem Ort mit fliegenden Plüschtieren an der Kita „Haus der kleinen Strolche“ rechnen. Kita-Leiterin Dietlinde Bolduan und zwei Kolleginnen werden aber sogar im Feld mitfahren. Ihre Einrichtung war von Anfang an dabei und diente auch als Sammelunterkunft für Radler, die mitunter aber auch am Spielplatz der Kita zelteten. „Ich kriege jedesmal eine Gänsehaut, wenn die Radler losfahren“, schwärmt Bolduans Stellvertreterin Manuela Schmidt.

Die erste Etappe verspricht schon einiges. Ob wohl wieder bei Drewen ein Blumenherz auf dem Radweg liegen wird? Und was denken sich andere aus, um die Tour zu empfangen? Stimmungsvolle Stopps unterwegs sind wohl garantiert, etwa in Wusterhausen – die Kommune hat schließlich auch schon einmal die Tour gewonnen. Insbesondere sind aber alle gespannt darauf, ob die Kyritzer ihren tollen Radlerempfang aus dem Vorjahr noch toppen können.

Das alles ist jedoch nur der Anfang; es folgen fünf weitere Etappen, auf denen ein Höhepunkt den anderen jagen wird. Wer die Tour kennt, freut sich vor allem auf die liebevollen Empfänge unterwegs, denn mittlerweile denkt man sich in jedem Ort etwas aus, um die Radler gebührend zu begrüßen. Das ist es, was diese Rundfahrt ausmacht, zumal niemand mit dem Rad um die Wette fährt. Gemeinsam bewegen sich die Pedaleure in gemütlichem Tempo dem Ziel entgegen.

Ein Wettbewerb ist die Rundfahrt aber trotzdem, denn die beteiligten Etappenstädte wollen den Tour-Jackpot in Höhe von 5000 Euro knacken. Dafür müssen sie möglichst viele Radler auf die Strecke schicken, ihre Gäste möglichst bunt empfangen und bei Spielen erfolgreich sein. Auch für die beste Mittagspause gibt es einen Preis in Höhe von 1000 Euro.

Über all dies wird die MAZ ab morgen auf jeweils zwei Seiten täglich berichten. Wer aktuell dabei sein will, kann auch mit uns während der Tour twittern oder sich in unserem Online-Angebot informieren, in dem auch Bildergalerien zu finden sind. Um die Atmosphäre aber wirklich erfassen zu können, muss man dabei sein. Radeln Sie also auch in diesem Jahr wieder mit uns und für Ihre Kommune und kommen Sie zahlreich zu den Etappenpartys, um die Radler zu empfangen. Wir freuen uns auf Sie!  (Von Bernd Atzenroth)


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