PRITZWALK - Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg, Niederlassung West, Nebensitz Kyritz beabsichtigt in der Zeit vom kommenden Montag, 25. Juni, bis zum 31. Oktober auf der Bundesstraße 103 die Fahrbahn zu erneuern, und zwar zwischen der Abfahrt Pritzwalk-Nord der Kreuzung bei Falkenhagen in Richtung nach Sadenbeck, gebaut wird auch an der Ortsdurchfahrt von Birkenfelde. Das geht aus einer Mitteilung des Landesbetriebs hervor.
Weiterhin soll nun die bestehende Lücke im Radweg zwischen Pritzwalk und Birkenfelde geschlossen werden – die vielleicht noch wichtigere Nachricht für die Pritzwalker. Damit nämlich werden Radler entlang der Bundesstraße künftig direkt nach Pritzwalk fahren können, ohne den Weg über das Hainholz zu nehmen – ein Vorhaben das von den Stadtverordenten schon öfter diskutiert wurde. Die Verbindung ist für alle, die mit dem Fahrrad zur Arbeit nach Falkenhagen fahren wollen, eine Erleichterung.
Doch ist das nur ein Aspekt der geplanten Arbeiten. Die gesamte Fahrbahn wird nach Angaben des Landesbetriebs abgefräst und mit einer neuen Asphaltdecke überbaut. In Teilbereichen wird die bestehende Straße vorher verbreitert. Autofahrer sollten sich auf dem viel befahrenen Straßenabschnitt für die nächste Zeit auf Behinderungen und Umleitungen einstellen. Zu Beginn wird eine halbseitige Sperrung eingerichtet. Entsprechend dem Baufortschritt sollen nach Angaben des Landesbetriebs nochmals Bauabschnitte gebildet werden, um den Anliegerverkehr zu sichern. Für die Zeit vom 1. bis 13. Oktober ist der gesamte Straßenabschnitt voll gesperrt – der Anliegerverkehr wird aber laut Meldung gewährleistet.
Während der Vollsperrung wird der Fahrzeugverkehr in Richtung Pritzwalk über die B 103 zur Landesstraße 155 (Pritzwalk-Preddöhl- Grabow) zurück zur B103 umgeleitet. In Fahrtrichtung Meyenburg/A 24 werden die Autofahrer über die B103 zur Landesstraße 111 (Pritzwalk-Putlitz), dann zur Landesstraße 13 (Putlitz-Meyenburg) zurück zur B103 in Meyenburg geleitet.
Vom 15. Oktober bis maximal 31. Oktober werden nach den Planungen die restlichen Arbeiten unter halbseitiger Sperrung erledigt. Der Anliegerverkehr sei auch dann abgesichert. Die beauftragte Baufirma wird jeweils vor Ort weitere Informationen geben. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Den Auftrag hat die Firma Matthäi Bauunternehmen erhalten. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich der Mitteilung zufolge auf etwa 2,33 Millionen Euro. Diese trägt der Bund. (Von Bernd Atzenroth)