Es ist gut, dass vom Land doch noch die Zustimmung zum Rettungskauf des Grundstücks Hermann-Elflein-Straße 10 durch das Studentenwerk kommt. Zu viel Energie steckt bereits im Studentischen Kulturzentrum, dessen Arbeit so langfristig gesichert werden soll. Seine Bedeutung als innerstädtischer Anlaufpunkt für Studenten aller Potsdamer Hochschulen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es zieht studentisches Flair in die Stadtmitte, das es dort sonst trotz zehntausender Studierender überhaupt nicht gäbe. Schließlich ist es dieser Stadt mit einer seltsamen Strategie gelungen, das Hochschulleben fast komplett an den Stadtrand zu verlagern. Das mit dem Offenen Kunstverein gekoppelte Kulturzentrum ist zudem der einzige öffentliche Anlaufpunkt speziell für junges Publikum in der Innenstadt. Denn auch da ist es ansonsten gelungen, mit dem Treffpunkt Freizeit, der Schiffbauergasse, dem Freiland-Jugendzentrum und dem Archiv einen Angebotsring um das Zentrum herum zu legen. Erinnert sei nicht zuletzt an einen Jahre währenden Kampf um den Erhalt des Grundstücks für öffentliche kulturelle Nutzung und an die lange Suche nach einem geeigneten Platz für ein Studentisches Kulturzentrum in Innenstadtlage. Das alles ruft nach Fortsetzung.