BEELITZ - Nach dem Erfolg des Sommertheaters der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg 2010 und 2011 gibt es jetzt eine Fortsetzung. Gastiert wird in neun märkischen Städten – diese Woche in der Spargelstadt. In der Spielfassung des Theaters 89 und mit Musik von Jörg Huke wird „Die traurige Geschichte von Friedrich dem Großen“ von Heinrich Mann/Alexander Lang aufgeführt.
Heinrich Mann (1871-1950) hinterließ im Jahr 1948 ein Fragment zu einem aufklärerisch-historischen Dialogroman. „Die traurige Geschichte von Friedrich dem Großen“ war sein letztes großes Werk. Der Verfasser will die fatale Entwicklung eines gequälten Jünglings zeigen, die Geschichte einer hochneurotischen Vater-Sohn-Beziehung, brutale Familienverhältnisse, Ehekonflikte, Gewalttätigkeit, Zynismus und Gefühlskälte, kurz: die „autoritäre Charakter-Struktur in ihrer Genese in der königlich-preußischen, zugleich bürgerlich gezeigten Familienzelle“, wie Heinrich-Mann-Experte Jürgen Haupt schrieb. Heinrich Mann habe in dem Stück ein Zeitalter beschrieben, es bestehe eine Brücke zu seinen Romanen.
Vorstellung am Freitag, 19 Uhr, in der Alten Posthalterei, Kartenvorverkauf in der Tourismus-Information Beelitz, Poststraße 15, (03 32 04) 3 91 53. (Von Stefan Laude)
Ein voller Erfolg war der Nuthetaler Handwerkertag am 20. April rund um den Marktplatz „Zum Springbruch“ in Bergholz-Rehbrücke. Das rege Zusammenwirken der Geschäfte, Handwerksbetriebe und all der Helfer rund um die Organisation und das Rahmenprogramm ermöglichte einen bunten Einblick in die Vielfalt des gemeindlichen Lebens.
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